Region. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte ist in Niedersachsen 2023 im Zehnjahresvergleich (nicht preisbereinigt) deutlich gestiegen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) heute mitteilt, erhöhte sich das verfügbare Einkommen je Einwohner von durchschnittlich rund 20.300 Euro im Jahr 2013 auf gut 28.000 Euro im Jahr 2023. Das entspricht einem Zuwachs von 38,1%. Gegenüber 2022 lag der Zuwachs bei 5,6%. Dabei ist die Stadt Braunschweig im Landesvergleich ganz vorn, die Stadt Salzgitter gehört dagegen insgesamt zu den Schlusslichtern.
Alle niedersächsischen Kreise und kreisfreien Städte verzeichneten zwischen 2013 und 2023 einen Anstieg des verfügbaren Einkommens je Einwohner. Die Spanne reichte von einer Steigerung von 19,1% in der kreisfreien Stadt Wolfsburg bis 48,2% im Landkreis Holzminden . Gegenüber 2022 stieg das verfügbare Einkommen ebenfalls in allen Kreisen und kreisfreien Städten, darunter in der kreisfreien Stadt Braunschweig am deutlichsten mit 9,3% und im Landkreis Cloppenburg mit 3,8% am geringsten.
Salzgitter mit vergleichsweise niedrigen Einkommen
Gleichzeitig bestanden weiterhin regionale Unterschiede in den Einkommensniveaus. Zu den Kreisen mit den höchsten verfügbaren Einkommen je Einwohner 2023 zählten der Landkreis Harburg mit rund 32.000 Euro, der Landkreis Vechta mit gut 30.600 Euro und der Landkreis Oldenburg mit rund 30.300 Euro.
Vergleichsweise niedrigere verfügbare Einkommen je Einwohner wiesen 2023, wie auch in den Vorjahren, einige kreisfreie Städte auf. Dazu gehörten Salzgitter sowie unter anderem Wilhelmshaven, Delmenhorst und Emden mit Werten zwischen rund 22.800 und 24.100 Euro.

