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Braunschweiger Land soll gemeinsame "Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen" werden



Braunschweiger Land soll gemeinsame "Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen" werden

Die Städte und Kreise zwischen Harz und Heide wollen eine gemeinsame Zukunftsregion bilden. Während die Verwaltungschefs sich schon einig sind, müssen jetzt noch Räte und Kreistage zustimmen.

Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU).
Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU). Foto: Thomas Stödter

Region. Die freien Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, sowie die Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel haben eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung verabschiedet. Das berichtet die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung. Demnach wollen die Kreise und Städte gemeinsam die "Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen" errichten. Damit es gültig ist, müssen die Räte und Kreistage dem Papier aber noch zustimmen.



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Die Stadt Salzgitter schließt mit den Städten Braunschweig, und Wolfsburg sowie mit den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel eine Kooperationsvereinbarung zur Konzepterstellung für die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen. So lautet der Vorschlag von Oberbürgermeister Frank Klingebiel über den der Rat der Stadt Salzgitter in seiner Sitzung am 22. Februar entscheiden wird. Das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, um langfristig attraktive Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sicherzustellen. Über die Förderung gemeinsamer Projekte und die Bildung einer Zukunftsregion soll die Zusammenarbeit benachbarter Landkreise und kreisfreier Städte zunächst für sechs Jahre unterstützt werden. Dafür werden nach Angaben der Stadt Salzgitter insgesamt etwa 95 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung gestellt, jede "Zukunftsregion" soll ungefähr 12,5 Millionen Euro erhalten.

Innovationen und Nachhaltigkeit im Fokus




Die Projektpartner hätten sich bereits auf zwei Handlungsfelder aus dem Förderprogramm geeinigt: Regionale Innovationsfähigkeit und CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft. „Diese Themenfelder liegen im besonderen Interesse der Stadt Salzgitter, aber auch der Region. Sie bauen auf dem Wasserstoff Campus Salzgitter auf und ergänzen die dort aktuell bearbeiteten Themen CO₂-Minimierung und Wasserstofftransformation sinnvoll“, glaubt Oberbürgermeister Frank Klingebiel. „Der Wasserstoff Campus Salzgitter ist der Nukleus in diesem Themenfeld in der Region.“


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Damit die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen ein gemeinsames Konzept für die Region erstellen kann, habe das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung bereits 80.000 Euro für die Erstellung bereitgestellt. „Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung setzten alle Beteiligten ein starkes Signal für die Entwicklung und Innovationsfähigkeit der Region“, freut sich Oberbürgermeister Frank Klingebiel. „Wir arbeiten daran, dass wir ein Konzept vorlegen können, das überzeugt und uns weitere Fördermittel ermöglicht.“


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