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Braunschweiger Metaller kritisieren Arbeiten ohne Ende



Braunschweig

Braunschweiger Metaller kritisieren Arbeiten ohne Ende


Symbolfoto: IG Metall/Cordes
Symbolfoto: IG Metall/Cordes Foto: Michael Cordes, IG Metall

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Braunschweig. Zeitliche und räumliche Entgrenzungen von Arbeit sind für viele Beschäftigte alltägliche Erfahrung. Die Flexibilitätsanforderungen der Betriebe hinsichtlich Länge, Dauer und Verteilung von Arbeitszeit sind gestiegen. Arbeit auf Abruf ist keine Ausnahme mehr. Die Beschäftigtenbefragung der IG Metall hat ergeben, dass diese Belastungen für viele ArbeitnehmerInnen ein Problem darstellen. Deswegen setzt auch die IG Metall Braunschweig die Arbeitszeit- und Leistungspolitik auf ihre Agenda.

Eva Stassek, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig, erläutert: „Wir müssen die Diskussion um Arbeitszeit und Leistung in den Betrieben führen und genau hinschauen, wenn tarifliche oder betriebliche Regelungen ausgefranst oder nicht eingehalten werden. Tarifpolitisch werden wir das Thema aufgreifen, um die Folgen von Leistungsverdichtung einzugrenzen. Flexibilität darf keine Einbahnstraße in Richtung Arbeitgeberansprüche sein. Die Beschäftigten müssen das Recht bekommen, ihre Bedürfnisse zum Beispiel durch Zeitentnahme aus Arbeitszeitkonten verwirklichen zu können.“


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