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"BraWo-Arkaden" geplant: Volksbank BraWo will Porschestraße durch Großprojekt aufwerten

In dem neuen Areal sollen Wohnungen, Gastronomien, Büros und Einzelhandel entstehen - alles verbunden durch eine moderne Architektur.

Der geplante Neubau.
Der geplante Neubau. Foto: Volksbank BraWo

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19.06.2020

Wolfsburg. Die Volksbank BraWo plant ein weiteres Großprojekt in der Wolfsburger Innenstadt. Die Bank unterhält bereits mehrere Immobilien in der Haupteinkaufsmeile Porschestraße und will mit einer Quartiersentwicklung rund um die Schillergalerie durch eine großzügige städtebauliche Aufwertung die Fußgängerzone noch attraktiver machen und damit die Innenstadt nachhaltig beleben. Das Areal soll mit den „BraWo Arkaden“ ein neuer Anker für Einzelhandel, Gastronomie, Büros sowie verschiedener Wohnkonzepte werden der Mitte der Porschestraße ein modernes Erscheinungsbild verleihen. Dies berichtet die Volksbank BraWo in einer Pressemitteilung.


Das Projekt erstreckt sich U-förmig von der Schillerstraße über die Pestalozziallee bis in die Porschestraße und weist dort einen ellipsenförmigen Solitär auf, der mit dem Gesamtprojekt durch ein Dach über dem 1. Obergeschoss verbunden ist. Die Entwicklung besteht sowohl aus Bestandsgebäuden, revitalisierten Flächen als auch Neubauten, welche zusammen ein neues Gesamtprojekt mit hoher Identität bildet. Eine zukunftsweisende und offen gestaltete Fassade soll den städtischen Raum an dieser Stelle positiv prägen und einen neuen, großstädtischen Charakter erzeugen.

Image der Stadt positiv prägen


„Unser Ziel ist es dabei, das Stadtbild in der Mitte der Porschestraße in Richtung einer großzügigen und zeitgemäßen Urbanität zu prägen und damit einen positiven Einfluss auf die Atmosphäre und das Image der Stadt zu haben. Wir wollen einen Anziehungspunkt schaffen, der schon durch sein architektonisches Erscheinungsbild zu einem neuen Anker der Innenstadtentwicklung wird“, erklärt Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo.

„Mit der Umgestaltung des Areals wollen wir ein starkes Signal für die Aufwertung der Innenstadt setzen. Wolfsburg bietet eine Menge Lebens- und Aufenthaltsqualität, die sich auch in der Gestaltung einer modernen Fußgängerzone zeigen soll“, ergänzt Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg.

Jürgen Brinkmann betont, dass es sich bei dem Vorhaben um ein Projekt handelt, das nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. „Projektentwicklung braucht Zeit, wenn das Ergebnis unseren Erwartungen entsprechen soll. Bisher wurde ein Architektenwettbewerb mit Fokus auf die Fassadengestaltung ausgeschrieben, bei dem uns das Düsseldorfer Planungsbüro StructureLab überzeugen konnte, die weiteren architektonischen Planungen für die BraWo Arkaden zu übernehmen.“

Einkaufsschwerpunkt setzen


Jürgen Schubert, geschäftsführender Gesellschafter von StructureLab, über die Vision des Architekturbüros: „Um den Kern der Wolfsburger Innenstadt nachhaltig zu beleben, wollen wir die Besucher der Stadt zum Flanieren und zum Besuch im Einkaufsschwerpunkt der Porschestraße animieren. Unser Entwurf sieht daher eine großzügige Neufassung des bisherigen Gebäudes mit einer in Teilen komplett neuen Überbauung vor. Gleichzeitig wird mit einer Abstaffelung nach Norden ein Übergang zu den bestehenden Gebäuden geschaffen.“ Durch die Vereinigung unterschiedlicher Bauteile, Fassadentypen und Gebäudeformen in Verbindung mit den fließenden Räumen und Passagen zu einem neuen, einzigartigen und harmonischen Gesamtensemble soll ein städtebaulicher Impuls gesetzt werden.

Einbindung ins Stadtbild


„Unser maßgeblicher städtebaulicher Anspruch ist es, stets die vorhandene Blockrandbebauung zu erhalten und die bestehende Koller-Achse aufzunehmen, zu stärken und in den Entwurf zu integrieren“, betont Schubert. Dazu sind die Gebäudekanten der angrenzenden Bestandsgebäude gezielt aufgenommen und die Gebäudehöhen im bestehenden städtebaulichen Kontext berücksichtigt. Durch die Vereinigung unterschiedlicher Gebäudekubaturen und Fassadentypen wird eine deutliche Verbesserung der städtebaulichen Situation unter Berücksichtigung der architektonischen Historie erreicht.

Lebendiges Gesamtensemble


Das Gebäude soll dank der hohen gestalterischen Qualität und Identität sowie der geplanten Mischnutzung für einen lebendigen Baustein entlang der Porschestraße sorgen. Durch den ellipsenförmigen Neubau entstehen helle und freundliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität. Der derzeit als baulicher Fremdkörper empfundene Pavillon wird zu einem einladenden Highlight und bietet einen hohen Mehrwert für die Fußgängerzone von Wolfsburg. Dieser wird mit durch eine auskragende und geschwungene Überdachung mit dem Hauptgebäude verbunden. Somit wird der Eingangsbereich des Shoppingcenters großzügig hervorgehoben und gleichzeitig eine nutzbare Terrassenlandschaft kreiert, die zum Verweilen einlädt und fantastische, neue Ausblicke für Wolfsburg ermöglicht. Diese bietet genügend Platz, um sich eine Pause nach dem Shoppen zu gönnen, etwas Luft zu schnappen und im Restaurant/Café einen Kaffee zu genießen.

Für den Einzelhandel und die Gastronomie sind die Flächen im Erdgeschoss und in der 1. Etage sowie in der Ellipse geplant. Für die beiden darüberliegenden Etagen sind Stellplätze und Büroflächen sowie Lagerräume vorgesehen. Ab der 4. Etage möchte die Volksbank attraktiven Wohnraum mit vorgelagerten Terrassen und Loggien schaffen. Zudem sind weitere Büroräume in der Planung enthalten und auch mögliche Räume für ein Fitnessstudio und einen Kindergarten runden das Konzept ab.


(v.l.n.r.): Im Beisein von Dennis Weilmann (Erster Stadtrat, Stadt Wolfsburg) und Klaus Mohrs (Oberbürgermeister, Stadt Wolfsburg / Bildmitte) stellten Jürgen Schubert (Geschäftsführender Gesellschafter von StructureLab Architekten), Claudia Kayser (Leiterin der Direktion Wolfsburg, Volksbank BraWo), Ivan Binder (Projektentwickler, Volksbank BraWo Projekt GmbH) und Jürgen Brinkmann (Vorstandsvorsitzender, Volksbank BraWo) ihre Pläne zu den BraWo Arkaden vor. Foto: Volksbank BraWo




So sieht die Immobilie derzeit aus. Foto: Volksbank BraWo


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