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Breitband-Ausbau soll Ende des Jahres abgeschlossen sein

Möglich wird das Projekt durch Millionenzuschüsse vom Bund und dem Land Niedersachsen.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: pixabay

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07.02.2020

Peine. Der flächendeckende Breitband-Ausbau im Landkreis Peine durch die Deutsche Telekom läuft auf Hochtouren. Nachdem die Arbeiten in der Stadt Peine sowie in den Gemeinden Hohenhameln und Ilsede bereits abgeschlossen sind, sollen bis Ende des Jahres 2020 auch die übrigen kreisangehörigen Gemeinden an das Breitband-Netz angeschlossen sein. Dies kündigt der Landkreis Peine in einer Pressemitteilung an.


„Der flächendeckende Breitbandausbau ist die Grundvoraussetzung, um die Digitalisierung in unserem Landkreis weiter voranzutreiben. Mithilfe des Glasfasernetzes sollen unsere Schulen innovative und zukunftsorientierte Unterrichtsmethoden anbieten können. Für den Landkreis als Wirtschaftsstandort ist das schnelle Datennetz angesichts der zunehmenden Digitalisierung ein existenziell wichtiger Faktor“, erklärt Landrat Franz Einhaus.

Millionenzuschüsse für das schnelle Netz



Um die Wirtschaftlichkeitslücke der Deutschen Telekom von zirka 6,3 Millionen Euro zu decken, wird der Breitbandausbau vom Bund mit 2,94 Millionen Euro, vom Land Niedersachsen mit 2 Millionen Euro sowie vom Landkreis Peine und den kreisangehörigen Gemeinden mit 1,36 Millionen Euro unterstützt.

Insgesamt werden mehr als 200 Kilometer Glasfaser verlegt und damit rund 1500 Haushalte, 25 Unternehmen und 21 Schulen an das schnelle Datennetz angeschlossen.

Bundes- und Landesunterstützung unabdingbar



Ziel dieses Förderprogramms ist es, die bislang unterversorgten Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. „Zukünftig wird es darauf ankommen, die Bestandsflächen auf die Versorgung mit Glasfaser zu überprüfen und auszubauen. Dies kann allerdings nur mit erheblicher Unterstützung seitens des Landes und des Bundes gelingen“, macht Franz Einhaus deutlich.

Ein Gigabit pro Sekunde



„Der Landkreis Peine setzt als einer der ersten Landkreise in Niedersachsen auf 100 Prozent FTTH (Fiber to the home) im Projektgebiet“, sagt Michael Krüger, Leiter Infrastrukturvertrieb Region Hannover. „Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s).“

Und Harald Lange, Leiter Produktion technische Infrastruktur in der Region Hannover bei der Deutschen Telekom ergänzt „Wir danken dem Landkreis für das Vertrauen und setzen das Ausbauprojekt bereits mit ortsansässigen Firmen aus der Region zügig um. Das Bauen und Betreiben von Netzen ist die Kernkompetenz der Telekom.“


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