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„Brockes-Passion“ erklingt am Karfreitag im Dom



Braunschweig

„Brockes-Passion“ erklingt am Karfreitag im Dom


Der Braunschweiger Dom von Innen, Foto: Robert Braumann
Der Braunschweiger Dom von Innen, Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Am Karfreitag, 30. März um 17 Uhr erklingt im Braunschweiger Dom die „Brockes-Passion“ von G.F. Händel.



Wie die Domkantorin heute in einer Pressemitteilung berichtet, erwartet die Zuhörer ein selten aufgeführtes Werk. Das Libretto dieses Passions-Oratoriums mit dem Untertitel „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“ stammt von dem Hamburger Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes. Seine damals populäre Dichtung lehnt sich an die Passionsgeschichte an. Die musikalische Form ist an die barocke Oper angelehnt, wobei eine kontemplative Grundstimmung das Werk durchzieht.

Johann Sebastian Bach verfasste eine Abschrift des Händelschen Werkes, was ein Zeugnis für die außergewöhnliche Wertschätzung der Brockes-Passion, die bereits Händels Zeitgenossen dem Passions-Oratorium entgegenbrachten, darstellt. Diese Abschrift ist Grundlage der Aufführung im Dom.

Las Solisten treten auf: Anne-Beke-Sontag – Sopran, Karsten Krüger - Altus (Judas), Marcus Elsäßer – Tenor (Evangelist), Joscha Eggers – Tenor (Petrus), Michael Humann – Bass (Jesus), Friedemann Gottschlich – Bass (Pilatus). Mit dabei sind außerdem das Vokalensemble am Braunschweiger Dom sowie ein Ensemble auf historischen Instrumenten. Die Leitung übernimmt Kantorin Elke Lindemann.


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