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Bürger zeigen breites Interesse an der Beteiligung zur Smart City Wolfsburg



Bürger zeigen breites Interesse an der Beteiligung zur Smart City Wolfsburg

Der Stadt liegen nun die Ergebnisse der Smart City-Umfrage vor.

Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Pixabay

Wolfsburg. Insgesamt 1.320 Personen haben vom 1. Februar bis 1. März 2021 an der Umfrage zur Smart City Wolfsburg teilgenommen. Die Bürger konnten mitteilen, was eine Smart City für sie bedeutet, was ihnen in dieser wichtig ist und wie sie selbst auf dem Weg dorthin informiert und beteiligt werden möchten.



"Die Resonanz auf die Umfrage war groß. Das freut uns sehr und zeigt uns, dass das Thema Smart City den Wolfsburger Bürger*innen ein wichtiges Anliegen ist", so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Über 90 Prozent der Befragten möchten aktiv an der Entwicklung Wolfsburgs zur Smart City beteiligt werden. Das ist auch uns wichtig, denn wir möchten alle Bürger*innen in die Themen und Gestaltung ihrer Stadt einbeziehen." Das Feedback der Bürger hat die Stadt nun ausgewertet. Die Ergebnisse sind ab sofort unter wolfsburg.de/smartcity einsehbar.

Die wesentlichen Erkenntnisse


Von Digitalisierung und Smart City erhoffen sich die Befragten vor allem, dass sich ihr Informationszugang und der Verwaltungsservice verbessern sowie insgesamt ihr Lebensalltag erleichtert wird. Den unter 30-Jährigen liegen insbesondere die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit am Herzen. Darüber hinaus wünschen sich die Bürger*innen etwa, dass die Smart City sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Arbeitsalltag unterstützen wird.


Sorge vor Internetkriminalität


Sorgen haben hingegen alle Befragten, dass im Zuge der Digitalisierung auch die Internetkriminalität steigen oder die Kontrolle über die eigenen Daten verloren gehen könnte, die Gefahr durch "Fake News" zunimmt oder Smart City eine zunehmende Überwachung mit sich bringt. Darüber hinaus fürchten vor allem die höheren Altersgruppen eine Veränderung des gesellschaftlichen Wertesystems.


Die Befragten sind sich hinsichtlich der Wünsche und Anforderungen an ihre Beteiligung weitestgehend einig: die Zusammenarbeit soll auf Augenhöhe stattfinden, umfassende Informationen bereitgestellt werden und nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch die Atmosphäre eines Beteiligungsformates muss stimmen. Ganz besonders wichtig ist den Befragten, dass sich im Anschluss ihrer Beteiligung auch wirklich etwas ändert, sich ihre Beteiligung auch lohnt und Verfahren und Ergebnisse transparent gestaltet werden.

Die Ergebnisse beschreiben auch einen gesamtgesellschaftlichen Wandel dazu, wie Bürger beteiligt werden möchten: Über 90 Prozent der Befragten möchten lieber crossmedial mit analogen und digitalen Formaten (49%) oder rein digital (44%) an Beteiligungsverfahren teilnehmen. Die Befragten wünschen sich, regelmäßig informiert zu werden – über die städtischen Kanäle am besten einmal wöchentlich über wolfsburg.de, Instagram oder Facebook. Die Merheit der Befragten hat bereits Informationen zum Thema Smart City aus den Medien erhalten – ein nicht zu vernächlässigender Teil verneint dies aber auch. Hier wird die Stadt Wolfsburg anhand konkreter Anwendungsbeispiele, Projekte und Aktivitäten die Themen rund um Digitalisierung und Stadtentwicklung den Bürger*innen auch zukünftig näherbringen.

Das passiert mit den Ergebnissen


Auf Grundlage der aufschlussreichen Ergebnisse werden konkrete Beteiligungsangebote und Partizipationsprojekte auf dem Weg zur Smart City entwickelt. "Mit der Umfrage haben sich schon erste Beteiligungsideen wie Workshops mit Senior*innen ergeben", so die Projektverantwortliche Melina Kohr vom Bürgerbüro mitWirkung. "Wir möchten diverse Zielgruppen integrieren. Uns freut sehr, dass sich dies auch in den Wünschen der Teilnehmer der Umfrage widerspiegelt."

Mit innovativen Ideen hat sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" des Bundes und der KfW beworben und überzeugt. Als eine von bundesweit 13 Regionen hat Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen. Die Umfrage ist eines von mehreren Projekten im Handlungsfeld "Zusammenleben und Mitmachen".

Über alle Beteiligungsformate, weitere Informationen zur Smart-City Wolfsburg und dem Bürgerbüro mitWirkung informiert die Stadt Wolfsburg unter wolfsburg.de/smartcity und wolfsburg.de/leben/buergermitwirkung. Bei Fragen und Hinweisen sowie für weitere Informationen steht das Bürgerbüro mitWirkung gerne unter mitwirkung@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.


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