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Braunschweig: Verleihung der Bürgermedaille 2020 wird in Kürze nachgeholt



Bürgermedaille 2020 wird endlich verliehen - Zeremonie wird live gestreamt

2020 musste die Verleihung pandemiebedingt ausfallen. Das wird nun nachgeholt.

Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth übernimmt die Verleihung der Medaille. (Archivbild)
Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth übernimmt die Verleihung der Medaille. (Archivbild) Foto: Alexander Panknin

Braunschweig. Die Bürgermedaille der Stadt Braunschweig für das Jahr 2020 wird im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch, den 9. Juni, um 17 Uhr von Oberbürgermeister Ulrich Markurth verliehen. Die Verleihung, die im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste, wird im kleinen Rahmen im Garten des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen stattfinden und auf www.braunschweig.de in einem Live-Stream übertragen. Hierüber informiert die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Mit der Bürgermedaille der Stadt Braunschweig werden Verdienste um die besondere Förderung des allgemeinen Wohls der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gewürdigt. Für das Jahr 2020 wird die Bürgermedaille der Stadt Brauschweig an Eckhard Schimpf, Inka Schlaak, das Braunschweiger Forum, und das Mütterzentrum/MehrGenerationenHaus verliehen.

Das Kollektive Gedächtnis des Braunschweiger Landes


Eckhard Schimpfs "Klinterklater" und seine Erinnerungen an Krieg und Nachkriegszeit sind buchgewordener Teil des kollektiven Gedächtnisses in Braunschweig und Umland. Schimpf hat als gebürtiger Braunschweiger die Erinnerungen einer ganzen Generation niedergeschrieben und sich als Dokumentar um die Sprache der Alteingesessen verdient gemacht. Für seine Verdienste um die braunschweigische Identität sowie für seine Rolle als Mahner gegen den Krieg erhält Schimpf die Bürgermedaille.


Stark im Ehrenamt


Inka Schlaak hat das allgemeine Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt insbesondere auf den Gebieten der Kultur, Bildung, Soziales und Umwelt in besonderer Weise gefördert. Nach ihrem gesundheitlich bedingten vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand übernahm sie im Jahr 2008 die ehrenamtliche Leitung der Museumspädagogik des Städtischen Museums im Altstadtrathaus und entwickelte dort diverse museumspädagogische Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Seit zwölf Jahren leitet Frau Schlaak außerdem ehrenamtlich die Angehörigengruppe für Suchtkranke im Braunschweiger Lukas-Werk. Sie bietet Angehörigen von Suchtkranken emotionale Unterstützung und leistet praktische Lebenshilfe. Darüber hinaus engagiert sich Inka Schlaak ehrenamtlich im Braunschweiger Stadtteil Rüningen.


Das Braunschweiger Forum – der "Verein zur Förderung bürgernaher Stadtplanung e.V." hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder konstruktiv in stadt- und umweltplanerische Fragen in Braunschweig eingebracht. Der Verein hat sich hierbei die Förderung einer sachkundigen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Stadtplanung zum Ziel gesetzt. Die Bedürfnisse Betroffener, besonders sozial benachteiligter Gruppen, stehen hierbei stets im Mittelpunkt. Das Projekt, welches wohl die meisten Bürgerinnen und Bürger mit dem braunschweiger forum verbinden, ist das Ringgleis. Auch im Jahr seines 40-jährigen Jubiläums begleitet das Braunschweiger Forum nach wie vor aktuelle städtische Projekte.

Das Mütterzentrum/MehrGenerationenHaus, vertreten durch die beiden ehemaligen Leiterinnen/Geschäftsführerinnen Monika Döhrmann und Ilse Bartels-Langweige, besteht seit 34 Jahren im Westlichen Ringgebiet und seit 16 Jahren in erweiterter Form auch als Mehrgenerationenhaus. In der gesamten Zeit wurden die unterschiedlichsten Angebote für Frauen und Kindern vorgehalten. Seit vielen Jahren sind diese Angebote ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens vieler Menschen im südwestlichen Ringgebiet. Der Aufbau dieser Angebote ist untrennbar mit dem haupt- und nebenberuflichen Engagement von Frau Döhrmann und Frau Bartels-Langweige verbunden.

Die Verleihung der Bürgermedaille für das Jahr 2021 findet am 23. Juni statt und wird ebenfalls auf www.braunschweig.de übertragen. Dazu gibt es noch gesondert Informationen.


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