Sie sind hier: Region >

Bundeswehr unterstützt bei Infektionsnachverfolgung



Bundeswehr unterstützt bei Infektionsnachverfolgung

Der Landkreis Helmstedt erhält Hilfe von der Bundeswehr für die nächsten zwei Monate, um Infektionsketten nachzuvollziehen.

Die Soldaten wurden am Mittwoch von Landrat Gerhard Radeck, Vorstand Dr. Burkhard Nolte und der Geschäftsbereichsleiterin Angela Dynatowski begrüßt (Foto v.l.n.r.: Angela Dynatowski, Dr. Burkhard Nolte, StFW Voigt, OSG Walter, OSG Gottschalk, OSG Elias, OSG Walkenhorst, Gerhard Radeck)
Die Soldaten wurden am Mittwoch von Landrat Gerhard Radeck, Vorstand Dr. Burkhard Nolte und der Geschäftsbereichsleiterin Angela Dynatowski begrüßt (Foto v.l.n.r.: Angela Dynatowski, Dr. Burkhard Nolte, StFW Voigt, OSG Walter, OSG Gottschalk, OSG Elias, OSG Walkenhorst, Gerhard Radeck) Foto: Landkreis Helmstedt

Helmstedt. Das Nachverfolgungs-Team des Landkreises Helmstedt wird ab sofort durch fünf Soldaten der Bundeswehr verstärkt. Zusammen mit den Beschäftigten des Gesundheitsamtes, dem Containment-Scout des Landes sowie zwei Mitarbeiterinnen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Niedersachsen werden sie sich um das sogenannte Containment-Management kümmern. Dies berichtet der Landkreis Helmstedt.



Der Landkreis hatte die Bundeswehr um Unterstützung gebeten. Der Antrag wurde zunächst für zwei Monate bewilligt. Fünf Soldaten des Panzergrenadierbataillons 33 aus Neustadt am Rübenberge werden nun Seite an Seite mit den Beschäftigten des Geschäftsbereichs Gesundheit des Landkreises die Infektionsnachverfolgung übernehmen. Dazu gehören vor allem die Ermittlung von Kontaktpersonen der Infizierten, Kontaktaufnahme mit diesen und regelmäßige Anrufe bei Erkrankten und unter Hausquarantäne stehenden Personen.
„Derzeit ist die Zahl der aktuell mit dem Covid 19-Virus Infizierten im Landkreis Helmstedt zwar sehr klein“, erklärt Gerhard Radeck. „Doch wollen wir in Anbetracht der zunehmenden Lockerungen, dass es auch so bleibt.“ Umso wichtiger sei es daher, mögliche Infektionsketten noch schneller zu identifizieren und entsprechend reagieren zu können. Der Landrat ist der Bundeswehr für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung sehr dankbar.


zum Newsfeed