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Burggasse - Das wären die Alternativen gewesen



Braunschweig

Burggasse - Das wären die Alternativen gewesen


Die geplante Burggasse aus Richtung Schuhstraße. Wie die Alternativen ausgesehen hätten, kann man jetzt in einer Ausstellung in der Burgpassage erfahren. Foto: Welp von Klitzing
Die geplante Burggasse aus Richtung Schuhstraße. Wie die Alternativen ausgesehen hätten, kann man jetzt in einer Ausstellung in der Burgpassage erfahren. Foto: Welp von Klitzing Foto: Welp von Klitzing

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Braunschweig. Seit Juli 2017 steht fest, dass das Architekturbüro Welp von Klitzing die neue "Burggasse" gestalten wird. Nun präsentiert Development Partner auch die übrigen Wettbewerbsentwürfe der Öffentlichkeit. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Februar 2018 in den ehemaligen Räumlichkeiten von Hennes & Mauritz in der alten Burgpassage zu sehen.



Bereits Mitte des vergangenen Jahres hatte der Düsseldorfer Projektentwickler Development Partner in enger Abstimmung mit der Stadt Braunschweig einen Wettbewerb für die Neugestaltung der Burgpassage durchgeführt. An dem Wettbewerb hatten neben Welp von Klitzing Architekten auch folgende Architektenbüros teilgenommen: KSP Jürgen Engel Architekten / Braunschweig, Max Dudler Architekten / Berlin, Kadawittfeld Architektur / Aachen, Ortner & Ortner Baukunst / Köln sowie Hild und K Architekten / München.

An Stelle der bislang geschlossenen und überdachten Burgpassage im Sinne eines Shopping-Centers plant Development Partner künftig Ladenlokale, die einzeln und individuell über das Erdgeschoss erschlossen werden. Die durch die Öffnung der Passage entstehende neue Burggasse wird auf diese Weise in das bestehende Wegenetz der Fußgängerzonen integriert und eine städtebaulich attraktive Verbindung zwischen den Braunschweiger 1a-Lagen Hutfiltern und Schuhstraße bilden.


Elfköpfige Jury traf Entscheidung


Eine elfköpfige Jury unter der Leitung von Professor Johannes Ringel, besetzt mit Vertretern der Stadt Braunschweig, der Politik, des Bauherren sowie namhaften Architekten und Stadtplanern, kürte als Ergebnis eines mehrstufigen Wettbewerbs den Entwurf des Architekturbüro Welp von Klitzing als ersten Preisträger und zeichnete auf diese Weise den Weg für die künftige städtebauliche Entwicklung an Stelle der alten Burgpassage vor.

Mit der Entwicklung der ehemaligen Burgpassage ergibt sich die einmalige Chance auf eine neue, öffentliche Straße im Zentrum der Stadt Braunschweig. Den Vorschlag des Büros Welp von Klitzing lobten seinerzeit Ralf Niggemann, Vorstand von Development Partner, und Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. Dieser sei konsequent und überzeuge im Stadtgrundriss. Auf den ersten Blick werde eine beinahe geradlinige stringente Verbindung zwischen Hutfiltern und Schuhstraße geschaffen, die für eine gute Orientierung sorge.

Wie die Entwürfe der anderen Architektenbüros aussehen, kann nun in der Ausstellung verfolgt werden.

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