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CDA fordert pragmatische Lösungen für Sozialleistungsempfänger



Salzgitter

CDA fordert pragmatische Lösungen für Sozialleistungsempfänger

Vielen seien in der Corona-Pandemie auf der Einnahmenseite beispielsweise Minijobs weggebrochen, während die Lebenshaltungskosten stiegen.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Pixabay

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Salzgitter. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Salzgitter fordert pragmatische Hilfen für Menschen im Sozialleistungsbezug, die aktuell etwa durch ausfallende Schulmittagessen, FFP2-Maskenpflicht oder weggebrochene Minijobs in der Krise noch stärker leiden als zuvor. Genaue Vorschläge müssten hierfür bei einem Sozialgipfel erarbeitet werden. Ein Patentrezept, so die CDA in einer Pressemitteilung, gebe es nicht.



Stefani Steckhan, Kreisvorsitzende der CDA Salzgitter, erklärt: „Durch die Corona-Krise haben viele Haushalte, die auf Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder andere staatliche Unterstützungsleistungen angewiesen sind, eine weitere Verschärfung ihrer Lage erfahren. Kostenlose Schulmittagessen sind weggefallen, FFP2-Masken müssen beschafft werden, Lebensmittel-Tafeln wurden geschlossen, Heizkosten steigen und so weiter, während auf der Einnahmenseite Minijobs oft weggebrochen sind, Zeitverträge nicht verlängert wurden oder auf andere Weise die materielle Not zugenommen hat.“

In dieser Situation gelte es für die gesamte Gesellschaft, solidarisch zu sein und diesen Menschen mit geringen Einkommen in geeigneter Weise zu helfen. Dabei gebe es aber nach Ansicht der CDA Salzgitter leider kein geeignetes simples Patentrezept, das allen gleichermaßen in dem Maße helfe, wie sie es bräuchten.

Sozialgipfel gefordert


Die Sozialpolitikerin Steckhan: „Es ist bedauerlich, dass es bei diesem Thema noch keinen konzertierten Plan gibt. Daher fordern wir, dass Fachleute aus Sozialpolitik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft schnellstens zu einem Sozialgipfel zusammenkommen, um ein Maßnahmenpaket zu schnüren, wie den Armen und Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft in der aktuellen Situation gezielt geholfen werden kann, ohne dass schnell verpuffende Strohfeuer angezündet werden oder Geld schließlich sogar in den falschen Händen landet.“

Auch innerhalb der CDA würden unterschiedliche denkbare Maßnahmen durchaus kontrovers diskutiert. Um zu Entscheidungen zu kommen, seien letztlich weitere Informationen aus Wissenschaft und Verwaltung nötig, damit das Sinnvolle und Machbare auch möglichst schnell umgesetzt werde. Steckhan daher abschließend: „Jetzt ist Pragmatismus gefragt, und zwar zügig!“


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