Clueso auf Platz eins der Album-Charts

Drei Nummer-eins-Platten hat er schon - nun kommt die vierte hinzu: Clueso steht mit "Deja Vu 1/2" an der Spitze der deutschen Album-Charts.

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Clueso (Archiv)
Clueso (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden. Drei Nummer-eins-Platten hat er schon - nun kommt die vierte hinzu: Clueso steht mit "Deja Vu 1/2" an der Spitze der deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Mit dem ersten Teil seines Doppelalbums setzt sich der Musiker unter anderem gegen die Cartoon-Band Gorillaz ("The Mountain", Platz zwei), Superstar Bruno Mars ("The Romantic", Platz drei) und die nicht weniger bekannte Girlgroup Blackpink ("Deadline", Platz vier) durch. Starke Re-Entries landen die Thrash-Metal-Formation Sodom ("Get What You Deserve", Platz fünf) und Rapper Souly ("Bossbaby Tape", Platz sieben).


In den Single-Charts reicht Taylor Swift ("Opalite", jetzt auf Platz 13) die Krone nach einer Woche an Zara Larsson weiter. Deren Dauerbrenner "Lush Life" hat eine lange Wartezeit hinter sich, bis er nun erstmals die Spitze erobert. Ursprünglich im Herbst 2015 eingestiegen, viele Wochen in den Top 10 gestanden, anschließend neun Jahre nicht platziert, dann durch ein Tiktok-Video wieder populär geworden, steht der Ohrwurm nun vor Taylor Swifts "The Fate Of Ophelia" und Rayes "Where Is My Husband!". Es ist Larssons zweiter Nummer-eins-Hit nach dem gemeinsam mit David Guetta entstandenen "This One`s For You".

Alex Warren platziert sich mit "Fever Dream" auf Platz fünf direkt vor seinem Welterfolg "Ordinary" (sechs). Deutschlands diesjährige ESC-Hoffnung Sarah Engels startet mit ihrem Beitrag "Fire" auf Platz 75. Zum Vergleich: Die beiden letztjährigen Kandidaten Abor & Tynna ("Baller") debütierten nach dem nationalen Vorentscheid an 13. Stelle, während der 2024er-Teilnehmer Isaak ("Always on the Run") erst nach dem Finale des Eurovision Song Contests im Mai in die Charts einstieg, und zwar auf Position 22.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie sollen 90 Prozent aller Musikverkäufe abdecken.