Corona-Ausbruch im Klinikum: 44 Personen betroffen

In der räumlich und personell getrennten Dialysestation könnten unverändert die lebensnotwendigen Behandlungen erfolgen.

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(Symbolbild) | Foto: Marvin König

Braunschweig. Am Städtischen Klinikum hat sich in den vergangenen Tagen ein größeres Ausbruchsgeschehen mit dem Sars-Cov-2-Virus entwickelt. Betroffen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten auf zwei nephrologischen (nierenheilkundlichen) Stationen. Aktuell sind 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 23 Patientinnen und Patienten positiv getestet worden. Die betroffenen Mitarbeiter befinden sich alle in häuslicher Isolation. Dies teilt die Stadt Braunschweig mit.


Die Patientinnen und Patienten hätten bis auf einen Mann, der auf der Intensivstation behandelt werden müsse, alle nur milde beziehungsweise keine Symptome. Das Klinikum habe alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, ein Besuchsverbot gelte ohnehin bereits. Die Dialyse sei davon nicht betroffen. In der räumlich und personell getrennten Dialysestation könnten unverändert die lebensnotwendigen Behandlungen erfolgen. Zur Notfallversorgung nephrologischer Patienten stünden Betten in einem anderen Bereich zur Verfügung. Nach Stabilisierung des Ausbruchsgeschehens würden weitergehende Analysen durch Arbeitssicherheit und Krankenhaushygiene erfolgen.


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