Region. Das Landesgesundheitsamt hatte bereits vor Weihnachten angekündigt, dass es über die Feiertage zu einer geringeren Test- und Meldeaktivität kommt. Das Robert Koch-Institut weist daher auch am heutigen Donnerstag darauf hin, dass die im Dashboard und Lagebericht ausgewiesenen Daten nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben könnten. Laut der heute ausgewiesenen Werte ergibt sich für die Region eine durchschnittliche Inzidenz von 150,02 (143,68), die damit weiter ansteigt. In ganz Niedersachsen liegt die Inzidenz bei 144,8 (128,2) und deutschlandweit bei 207,4 (205,5).
Für Niedersachsen wurden 3.513 Neuinfektionen und 14 neue Todesfälle gemeldet, wovon 491 Neuinfektionen und drei Todesfälle in der Region verzeichnet wurden. Damit ergeben sich für heute folgende Inzidenzen in den acht Städten und Kreisen der Region.
In Wolfsburg sinkt die Inzidenz weiter deutlich. Lag sie am Dienstag bei 189 sowie am Mittwoch bei 172, ist sie heute bei 155,8 angekommen, wobei es 62 Neuinfektionen gegeben hat. Im Landkreis Wolfenbüttel bleibt die Inzidenz auf dem Vortageswert von 160, wobei 49 Neuinfektionen gemeldet wurden. Im Landkreis Goslar hingegen, macht die Inzidenz einen großen Sprung nach oben. Sie liegt derweil bei 86,1 (70,5). Hier wurden inzwischen 32 Neuinfektionen vermeldet. Die Inzidenz im Landkreis Helmstedt liegt heute bei 153,0 (147,5) und ist damit auch weiter gestiegen. Hier wurden 36 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall gemeldet.
Braunschweig fast bei 200
Die Hospitalisierungsinzidenz ist am Mittwoch gestiegen: Von 4,1 geht es rauf auf 4,2. Die Intensivbettenbelegung sinkt hingegen weiter. Lag der Wert am Sonntag noch bei 9,4, sank dieser am Montag auf 9,1 Prozent. Am Dienstag sank er ebenfalls auf 9,0 und Mittwoch ist dieser Wert bei 8,9 Prozent angekommen.