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Corona in Wolfsburg: Besser vorbereitet als bei erster Welle



Wolfsburg

Corona in Wolfsburg: Besser vorbereitet als bei erster Welle

Bei steigenden Fallzahlen will die Stadt entsprechend der Empfehlungen des Gesundheitsamt zusätzliche infektionshemmende Maßnahmen und lokale Verschärfung der Corona-Regeln prüfen und umsetzen.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Marvin König

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Wolfsburg. Wie von Experten prophezeit, rollt derzeit die zweite Welle der Corona-Pandemie auf Deutschland zu. Das Robert-Koch-Institut berichtet von neuen Rekord-Zahlen seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr. Und auch in der Region steigen die Zahlen wieder an. Wolfsburg beispielsweise meldete in der vergangenen Woche 28 Neuinfektionen. Das bedeutet einen 7-Tage-Inzidenzwert: 22,3.



Steigende Zahlen und immer wieder erneuerte Verordnungen des Landes stellen auch die Kreis-und Stadtverwaltungen täglich vor neue Herausforderungen. regionalHeute.de hat bei der Stadt Wolfsburg nachgefragt, wie man mit der zweiten Welle umgeht und ob man auf ausreichend Personal zurückgreifen kann. Seit Ausbruch der Pandemie sind in Wolfsburg 494 Menschen an COVID19 erkrankt.

Stadträtin und Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Klinikum und Sport, Monika Müller, erklärt dazu: „Die Situation des Gesundheitsamtes Wolfsburg beziehungsweise die Zahl an Neuinfektionen mit Corona ist weitgehend stabil, die Zahl steigt aber derzeit auch bei uns an. Die ermittelten Infektionen sind überwiegend auf Reiserückkehrende und der Teilnahme an Feiern zurückzuführen. Bei steigenden Fallzahlen wird die Stadt Wolfsburg entsprechend der Empfehlungen des Gesundheitsamt zusätzliche infektionshemmende Maßnahmen und lokale Verschärfung der Corona-Regeln prüfen und umsetzen."

Besser aufgestellt


Im Bedarfsfall würde ein erneutes Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr für den Einsatz eines mobilen Abstrich-Teams gerichtet werden. Und auch die städtischen Mitarbeitenden, die in der Kontaktermittlung geschult wurden, kämen wieder zum Einsatz. Alles in allem sieht sich das Gesundheitsamt personell auf steigende Fallzahlen besser vorbereitet als zu Beginn der Pandemie. "Zwei zusätzliche Stellen für die Hygienekontrolle wurden bewilligt und konnten besetzt werden. Darüber wurden über 50 Personen aus dem Personal der Stadt für die Kontaktermittlung geschult und stehen im Bedarfsfall zur Verfügung", so Müller.

Weitere Informationen der Stadt Wolfsburg finden Sie auf dieser Internetseite der Stadt. Zu allen Fragen rund um das Coronavirus hat die Stadt Wolfsburg auch eine Hotline eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 05361 28-2828 erreichbar.


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