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Corona-Neuinfektionen: Stadt plant zunächst keine weiteren Maßnahmen



Salzgitter

Corona-Neuinfektionen: Stadt plant zunächst keine weiteren Maßnahmen

Der aktuelle Inzidenzwert liegt derzeit bei 36,45. Das Ausbruchsgeschehen werde jedoch jeden Tag neu bewertet.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Marvin König

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Salzgitter. Nach dem gestrigen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen gebe es am heutigen Mittwoch mit sechs positiv auf Covid-19 getesteten Personen eine weitere Zunahme. Die Zahl der Neuansteckungen wurde am späten Dienstagabend auf 21 korrigiert, die Inzidenz betrug am gestrigen Dienstag 43,93. Durch den geringeren Anstieg der Neuansteckungen beläuft sich die 7-Tages-Inzidenz nun auf 36,45. Weitere generelle Einschränkungen auf lokaler Ebene sind derzeit als Maßnahme der Stadt nicht vorgesehen. Das Ausbruchsgeschehen wird jeden Tag neu bewertet, die Entwicklung der Fallzahlen in den letzten Wochen zeigt wie schwankend die Zahl der Neuansteckungen und dadurch auch die Inzidenz ist. Ein Blick auf die heutigen Zahlen reiche jedoch nicht, um eine verlässliche Aussage darüber zu treffen, ob in Salzgitter demnächst spezielle Regelungen gelten werden. Dies teilt die Stadt Salzgitter mit.



Unabhängig von lokalen Regelungen gelte die Niedersächsische Landesverordnung, die allgemein gültige Regelungen enthalte. Seitens der Stadt bleibe es daher bei dem Appell an jeden einzelnen: "Helfen Sie durch achtsames Verhalten einen weiteren Anstieg der Infektionen zu verhindern!"

Derzeit gebe es keine Hinweise auf ein einheitliches oder lokalisierbares Ausbruchsgeschehen. Vielmehr gebe es derzeit eine diffuse Infektionslage, die sich aus vielen Einzelinfektionen zusammensetze, die nach ersten Erkenntnissen in kein Schema zu passen scheinen.

Das Gesundheitsamt sei mit Hochdruck dabei, die Infektionsketten festzustellen und die Kontaktpersonen der Kategorie 1 unter Quarantäne zu stellen. Neben Bediensteten aus der allgemeinen Verwaltung sei dazu inzwischen auch die Wachabteilung der Berufsfeuerwehr Salzgitter einbezogen. Die Kontaktnachverfolgung und das damit verbundene Containment sei die zentrale Maßnahme, um die steigenden Infektionszahlen im Griff zu behalten und Ausbruchssituationen so schnell wie möglich einzudämmen.


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