Corona-Objekte kommen ins Museum - Erinnerungsstücke aus dem Impfzentrum

Zu sehen sein werden etwa Impfstoff-Behälter, eine hölzerne Grillzange oder Schilder.

Mit Corona-Objekte aus dem Impfzentrum: Bernhard Lange (links) und Nicole Trnka.
Mit Corona-Objekte aus dem Impfzentrum: Bernhard Lange (links) und Nicole Trnka. Foto: Stadtmuseum im M2K/Meike Netzbandt.

Wolfsburg. Die Corona-Pandemie und die daraus entstandenen Impfzentren haben uns fast zwei Jahre geprägt. Nun wird ein Teil dieser Zeit für die Nachwelt aufbewahrt, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg am Freitag hervorgeht. Ein paar Erinnerungsstücke aus dem gerade geschlossenen Impfzentrum in Wolfsburg wurden jetzt an das Stadtmuseum im M2K übergeben. Nicole Trnka, die stellvertretende Institutsleiterin, erhielt von Bernhard Lange, dem organisatorischen Leiter des Impfzentrums verschiedene Dinge, die tagtäglich zum Einsatz kamen. Sie sollen spätere Generationen an die Corona-Geschehnisse erinnern.


Zu den Objekten gehören zum Beispiel Impfstoff-Behälter, die bei der BioNTech-Impfstoff-Anlieferung mit Trockeneis bei minus 81 Grad gefüllt waren, oder eine hölzerne Grillzange, die zum Hantieren mit den tiefgefrorenen Impfstofffläschchen, den sogenannten Vails, genutzt wurde. Diese nahm das Museumsteam ebenso in Empfang wie auch Beschilderungen der Impflinien oder eine Schutzausstattung zum Kälteschutz.

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"Ich bin sehr erfreut über das Interesse des Stadtmuseums an dieser spannenden und für die Menschheit anstrengenden Epoche und dass dieses für die Nachwelt dokumentiert wird", erklärte Bernhard Lange bei der Übergabe in seinem Büro. Das Impfzentrum schloss nach mehr als sieben Monaten kürzlich seine Türen. Anschließend wurde aufgeräumt und zusammengepackt. "Corona schrieb und schreibt Geschichte, auch Wolfsburger Stadtgeschichte", ergänzt Nicole Trnka, stellvertretende Institutsleiterin des M2K.


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