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Corona-Versammlungen: Das Wolfsburger Schweigen im strömenden Regen



Corona-Versammlungen: Das Schweigen im strömenden Regen

Beim angezeigten Schweigekreis sei alles friedlich verlaufen. Anders bei der nicht angezeigten Versammlung.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

Wolfsburg. Am Montagnachmittag trafen sich etwa 70 Teilnehmer ab 17:30 Uhr vor dem Rathaus zu einer ordnungsgemäß angezeigten Versammlung, um in einem Schweigekreis der an Corona Verstorbenen zu gedenken. Nach etwa 20 Minuten endete die Versammlung im Anschluss an einen Redebeitrag auf dem Rathausvorplatz. Der Verlauf dieser Versammlung war friedlich und die Versammlungsteilnehmer verhielten sich sehr kooperativ, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet. Anders bei der nicht angezeigten Versammlung.



Bereits um kurz nach 17 Uhr hatten sich in der Innenstadt etwa 240 Personen zu einer nicht angezeigten Versammlung versammelt. Die Anzahl der vergangenen Wochen sei damit bei Weitem nicht mehr erreicht worden. Auch setzte sich die Versammlung nicht sofort in Bewegung, da die Teilnehmer zunächst in Gebäudeeingängen Schutz vor dem Regen gesucht hatten. Nach einer Weile ging es dann los, wobei die überwiegende Anzahl der Teilnehmer der polizeilichen Aufforderung zum Tragen einer Maske nachgekommen sei.

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Bereits nach kurzer Zeit seien jedoch starke Abwanderungen bemerkbar gewesen, sodass sich die Teilnehmerzahl im weiteren Verlauf rasch verringerte. Nachdem es zu einer kurzen Verkehrsbehinderung gekommen war und die Teilnehmer durch die Polizei von der Fahrbahn auf die Gehwege verwiesen wurden, endete die Versammlung mit nur noch 40 Teilnehmern nach etwa 80 Minuten.

Es wurden 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen hinsichtlich des Verstoßes gegen die niedersächsische Corona-Verordnung, eine Strafanzeige aufgrund des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie zwei Strafanzeigen aufgrund von Urkundenfälschung sowie Beleidigung gefertigt. Drei Teilnehmer wurden aus der Versammlung ausgeschlossen.


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