Corona-Infektionen / Genesene / Verstorbene in der Region
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Stand: 03.04.20, 08.40 Uhr - Insgesamt gemeldete Infektionen in Rot. Davon Genesene, sofern bekannt, in grün. Verstorbene in schwarz. Quelle: Offizielle Bestätigungen der Landkreise und Städte sowie des Gesundheitsministeriums.



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Coronavirus: Hospizverein hält Trauerbegleitung aufrecht

Wie kann man jemanden in seiner Trauer unterstützen, wenn man ihn nicht persönlich sehen kann? Der Hospizverein weiß Rat.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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25.03.2020

Wolfenbüttel. Kann der Hospizverein in diesen Zeiten tätig sein? Wie können wir Begleitung realisieren, wenn wir die Menschen nicht besuchen dürfen? Diese Fragen stellt sich der Vorstand des Hospizvereins Wolfenbüttel. Es ist gerade das Besondere der ambulanten Hospizarbeit, dass die Ehrenamtlichen zu den Menschen gehen, dorthin, wo sie zu Hause sind oder wo sie jetzt leben: in der Senioreneinrichtung, im Krankenhaus, im stationären Hospiz. Hospizliche Begleitung hat viele Facetten. Im Kern geht es jedoch immer darum, da zu sein. Im Internet formuliert der Verein es so: „Wir schenken Zeit und sind für Sie da – im Leben und im Sterben und auch in der Zeit des Trauerns.“ Dies berichtet der Hospizverein Wolfenbüttel.


„Ich telefoniere zurzeit täglich mehrmals mit den drei von mir begleiteten Familien – auch mit alleinstehenden Freunden“, so Vorstandsmitglied Dagmar Ammon. Andere Hospizbegleiterinnen und -begleiter kommunizieren über WhatsApp oder Mail, schreiben eine schöne Karte oder gar einen Brief. „Die kranken Menschen sollen wissen, dass wir weiter für sie da sind, an sie denken, verlässlich und regelmäßig, wie sie es gewohnt sind“, so berichtet Ulrike Jürgens über die augenblickliche Praxis.

Telefonsprechstunde für Trauernde


„Wir Trauerbegleiter und Trauerbegleiterinnen sind jetzt besonders gefordert“, beschreibt Edelgard Blume die Situation. Spontan hat sie sich entschlossen, eine Telefonsprechstunde anzubieten. Wer jetzt mit dem Tod eines nahestehenden Menschen konfrontiert wird, braucht jemanden, der ihm zuhört – noch mehr als in „normalen“ Zeiten. Die Regelungen zur Reduzierung von persönlichen Kontakten stehen einem Gespräch, einer Umarmung, der Trauergemeinschaft bei der Bestattung entgegen. Telefonate können das alles nicht ersetzen, vermitteln aber in der Einsamkeit der Trauer die Wahrnehmung von menschlicher Nähe.

Offen für Anrufe und Mails


„Unser Büro ist zwar geschlossen, aber wir sind offen für Ihren Anruf oder Ihre Mail.“ Damit ermuntert Eva Reuleke, eine der Koordinatorinnen, zur Kontaktaufnahme. „Vorübergehend sind wir jeden Tag in der Zeit von 9 bis 19 Uhr telefonisch erreichbar, auch am Wochenende.“ Kontakt über: Tel. 05331 9004146 oder info@hospizverein-wf.de. Auf der Startseite im Internet (www.hospizverein-wf.de) informiert der Verein über die aktuellen Ansätze für die Begleitung von Menschen in schwieriger Zeit.


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