Coronavirus: Keine Übernachtungen für Touristen in Hotels - Das Land ordnet weitere Maßnahmen an

Für Restaurants sollen strikte Regeln gelten. Medizinisch nicht akute Operationen sollen verboten werden.

von Alexander Dontscheff


Vorerst dürfen Hotels keine Gäste mehr empfangen. Symbolbild
Vorerst dürfen Hotels keine Gäste mehr empfangen. Symbolbild Foto: Pixabay

Hannover. Das Land Niedersachsen hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronaviruses angeordnet. So sollen zum Beispiel die Gesundheitsämter angewiesen werden, Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Campingplätzen und ähnlichen Angeboten zu untersagen. Ebenso gibt es konkrete Regelungen für Restaurants, Behindertenwerkstätten und Krankenhäuser. Das berichtet der NDR.


Das Übernachtungsverbot gelte auch für Kureinrichtungen, teilte Heiger Scholz, Leiter des Krisenstabs, im Rahmen der Pressekonferenz mit. Personen, die bereits vor Ort seien, müssten diese möglichst bis Donnerstag, spätestens aber bis zum 25. März verlassen. Ausnahmen gebe es aber für Wiederherstellungs-Rehas.

Strenge Auflagen für Restaurants


Für Restaurants, Gaststätten und Mensen gelten künftig strenge Auflagen. Diese dürften nur geöffnet werden, wenn durch Hygienemaßnahmen das Ansteckungsrisiko minimiert werde. So müssten alle Personen zwei Meter Abstand voneinander halten. Auch die Öffnungszeiten blieben auf 6 bis 18 Uhr beschränkt.

Werkstätten für behinderte Menschen sollen geschlossen werden, falls dort nicht Menschen betreut würden, die diese Betreuung benötigten. Eine weitere Ausnahme gelte für Werkstätten, die Medizin-Produkte herstellen oder für Kliniken Wäsche waschen würden.

Das Land kündigte auch an, dass eine Rechtsverordnung veröffentlicht werden soll, die medizinisch nicht akute Operationen verbiete. Die Kapazitäten in den Krankenhäusern sollten für Corona-Kranke frei bleiben.


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