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Da geht noch was: #Ausbildung klarmachen


Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, motiviert Jugendliche, sich mit der Agentur für Arbeit in Verbindung zu setzen, wenn die berufliche Zukunft noch unklar ist. Foto: Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar
Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, motiviert Jugendliche, sich mit der Agentur für Arbeit in Verbindung zu setzen, wenn die berufliche Zukunft noch unklar ist. Foto: Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar Foto: Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar

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29.08.2019

Braunschweig/Goslar. Die Arbeitslosenzahl ist im August nochmals leicht um 213 Personen auf insgesamt 18.953 gestiegen. Unter dem Motto #Ausbildung klarmachen ruft der Leiter der Arbeitsagentur Braunschweig-Goslar, Gerald Witt, Jugendliche dazu auf, sich rechtzeitig um die berufliche Zukunft zu kümmern. Darüber informiert die Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar.


„Während es vielen arbeitslos gemeldeten Frauen und Männern recht gut gelingt, schnell wieder eine neue Beschäftigung zu finden, benötigen andere aus unterschiedlichsten Gründen eine intensive Unterstützung. Kreativität und Engagement sind bei den Beratungs- und Vermittlungsfachkräften genauso gefragt wie bei den Kunden. Es stellen sich Fragen nach einem neuen Beruf, nach einer kurzfristigen Weiterbildung oder einem Quereinstieg in einer neuen Branche. Das neue Qualifizierungschancengesetz bietet zusätzlich gute Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, Arbeitsuchende und Arbeitgeber und wir werben dafür, sich über diese Möglichkeiten zu informieren und sie zu nutzen. Wir beraten dazu jederzeit“, so der Leiter der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, Gerald Witt. „Die Arbeitslosigkeit ist leicht angestiegen. Durch die späten Sommerferien in diesem Jahr konnten insbesondere die jüngeren Arbeitslosen noch nicht im gewohnten Maß profitieren. Ihre Zahl ist sogar noch um 50 gestiegen. Im nächsten Monat sollte sich die Sommerpause am Arbeitsmarkt verabschiedet haben. Die Arbeitslosigkeit dürfte sich dann im Rahmen der sogenannten Herbstbelebung wieder reduzieren, auch wenn die aktuelle konjunkturelle Lage die Dynamik leicht dämpft", so Gerald Witt weiter.

Noch längst nicht alle Ausbildungsstellen besetzt


Die Unterbeschäftigung, die neben den Arbeitslosen auch Personen erfasse, die erkrankt sind oder an Maßnahmen teilnehmen, habe im Juni bei 26.172 Personen gelegen, dies seien 3,0 Prozent oder 797 Personen weniger als vor einem Jahr. Anfang August seien viele junge Menschen ins Berufsleben gestartet. Doch auch jetzt seien längst noch nicht alle Ausbildungsstellen besetzt. Statistisch seien im August noch 758 unbesetzte Ausbildungsstellen bei der Agentur für Arbeit gezählt worden. „Aktuell herrscht noch viel Bewegung am regionalen Ausbildungsmarkt. Viele Firmen haben bereits Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dennoch sind viele Ausbildungsplätze momentan noch unbesetzt. Unternehmen werden bei der Suche nur teilweise fündig. Wer noch nicht weiß, in welche Richtung es hinsichtlich einer Ausbildung gehen soll, sollte unbedingt in der Berufsberatung der Arbeitsagentur nachfragen. Es ist noch nichts zu spät – ein Einstieg in eine Berufsausbildung ist auch in den kommenden Wochen noch möglich,“ so Witt mit Blick auf die nächsten Wochen. „Auf alle Fälle sollten junge Leute bei der Berufswahl nichts dem Zufall überlassen. Unter dem Motto #Ausbildung klarmachen rufen wir Jugendliche dazu auf, rechtzeitig für Klarheit über die berufliche Zukunft zu sorgen. Wer also schon weiß, wie es in den kommenden Wochen weitergeht, sollte dies der Berufsberatung schnellstmöglich mitteilen. Das schafft Klarheit – für sich selbst und andere. Und auch wer jetzt vor der drängenden Frage steht, wie es weiter gehen soll, ist bei uns gut aufgehoben. Wir erarbeiten gemeinsam einen Fahrplan in den Traumjob“, appelliert Arbeitsagenturchef Gerald Witt.

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