Braunschweig. Seit dem Auswärtssieg zum Saisonauftakt gegen den 1. FC Magdeburg warteten die Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig auf den nächsten Erfolg. Am siebten Spieltag im Kellerduell ging es zu Hause an der Hamburger Straße gegen die "Störche" von Holstein Kiel. Und diesmal sollte es endlich klappen: Am Ende bejubelten die Braunschweiger einen 1:0 (1:0)-Sieg.
Die Gastgeber mussten in der Partie nicht lange warten, um jubeln zu dürfen. Schon in der 11. Minute nutzte Jan Urbich einen zu kurz geratenen Rückpass aus. Der Braunschweiger eroberte den Ball und netzte zur Führung für die Blau-Gelben ein. Die Führung war verdient – zumal Urbich schon kurz nach Anpfiff den ersten Angriff der Hausherren im gegnerischen Tor untergebracht hatte. Allerdings legte der VAR in diesem Fall sein Veto ein – Urbich hatte im Abseits gestanden. Von den Gästen aus dem hohen Norden kam derweil nicht viel in Richtung BTSV-Tor. Die beste Chance hatte wohl Ivan Nekic, der nach etwa 30 Minuten ganz knapp übers Tor köpfte. Letztlich ging die Eintracht mit einer verdienten Führung in die Pause.
Eintracht rettet Führung ins Ziel
Kurz nach Wiederanpfiff waren es die Hausherren, die die erste Chance verbuchten. Fabio Di Michele Sanchez kam aber über die linke Seite und versuchte es mit einem Flachschuss, den der Gäste-Keeper aber parierte. Von den Gästen ging im zweiten Durchgang allerdings etwas mehr Druck aus. Adrian Kapralik hatte eine gute Chance und legte später noch für Hiroki Sekine auf. Die Eintracht hielt sich aber weiter schadlos.
Yann Sturm hatte dann in der 79. Minute die Möglichkeit, den Deckel für die Gastgeber draufzumachen. Er schoss aber ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Eine knappe Führung ins Ziel zu retten, das war zuletzt meist nicht die Stärke der Mannschaft von Coach Lars Kornetka. Diesmal klappte es aber. Eintracht bejubelte den ersten Heimsieg der Saison.

