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Das neue Gas kommt – Stadtwerke versenden Ablesekarten



Wolfenbüttel

Das neue Gas kommt – Stadtwerke versenden Ablesekarten


Am 7. Mai wird die Erdgasqualität in Wolfenbüttel umgestellt. Symbolfoto: Archiv
Am 7. Mai wird die Erdgasqualität in Wolfenbüttel umgestellt. Symbolfoto: Archiv Foto: Janosch Lübke

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Wolfenbüttel. Am 7. Mai ist es so weit: Wolfenbüttel bekommt sogenanntes H-Gas, also Gas, das einen höheren Brennwert hat als das bisherige L-Gas. Um den Verbrauch exakt abgrenzen zu können, bitten die Stadtwerke Wolfenbüttel alle Verbraucher, ihre Zähler am Stichtag abzulesen.



Die Stadtwerke Wolfenbüttel verschicken hierfür in diesen Tagen an ihre Kunden und alle fremd belieferten Anschlussnutzer ein Anschreiben, in dem sich auch eine Ablesekarte befindet. Das Anschreiben enthält alle für die Umstellung und Ablesung wichtigen Informationen.

Seit fast zwei Jahren und verstärkt in den vergangenen Wochen und Monaten haben sich die Stadtwerke Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit dem Erdgasbüro auf diese Umstellung vorbereitet; in ganz Deutschland wird künftig nur noch H-Gas durch die Netze fließen. Beauftragte Monteure haben viele der über 17.000 in Wolfenbüttel installierten Erdgasgeräte auf die neue Qualität angepasst. Geräte, die mit dem bisherigen wie dem neuen Brennstoff funktionieren, werden erst nach der Umstellung optimal auf den höheren Brennwert eingestellt.


Im H steckt mehr drin


Der überwiegende Teil Deutschlands heizt bereits seit mehreren Jahrzehnten mit H-Gas. Der Rest von mehr als vier Millionen Haushaltskunden mit bis zu sechs Millionen Endgeräten in der Bundesrepublik wird über die nächsten Jahre auf H-Gas umgestellt. Grund hierfür ist die langfristige Versorgungssicherheit: Denn das Aufkommen von niedrigkalorischem L-Gas, das aus Deutschland und den Niederlanden stammt, geht zur Neige. Dagegen sind die Vorkommen von H-Gas groß. Das H-Gas („High calorific gas“) unterscheidet sich vom bisherigen L-Gas („Low calorific gas“) durch die höhere Energiedichte. Auf die Energiekosten hat das keine Auswirkung – denn abgerechnet wird pro Energieeinheit (Kilowattstunde) und nicht pro Kubikmeter Erdgas.


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