Das plant die neue Chefin dieses bundesweit tätigen Verbands

Der Arbeitskreis Musik in der Jugend hat den Posten in seiner Geschäftsstele in Wolfenbüttel neu besetzt.

Das Team der AMJ-Geschäftsstelle (v.l.): Lysann Weber, Sarah Hartke, Jessica Neufeld, Barbara Haack und Jens Kaiser.
Das Team der AMJ-Geschäftsstelle (v.l.): Lysann Weber, Sarah Hartke, Jessica Neufeld, Barbara Haack und Jens Kaiser. | Foto: AMJ

Wolfenbüttel. Die neue Generalsekretärin beim Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) heißt Barbara Haack. Die Kulturmanagerin und Journalistin hat laut einer Pressemitteilung des AMJ am 1. April ihr Büro im roten Haus am Grünen Platz 30 bezogen und sich einen ersten Eindruck von dem Betrieb in der Geschäftsstelle verschafft. Der bundesweit tätige Verband organisiert von Wolfenbüttel aus Festivals mit internationaler Beteiligung von Kinder- und Jugendchören (beispielsweise den EUROTREFF) und veranstaltet im gesamten Bundesgebiet musikalische Familienfreizeiten und Kurse.



Haack zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Themen und Perspektiven. „Ich arbeite hier mit einem überaus kompetenten Team, das sich aus erfahrenen KollegInnen und Berufsanfängerinnen zusammensetzt, und ich bin sehr gespannt auf meine Aufgaben an dieser verantwortungsvollen Position.“

Bedeutung des Singens im Chor


Barbara Haack wisse aus eigener Erfahrung, welche Bedeutung das Singen im Chor in der Kinder- und Jugendzeit für die musikalische wie für die persönliche Entwicklung hat. Musikalische Bildung und Chorarbeit im Speziellen seien wichtige Faktoren, wenn es um künstlerische und ästhetische Erfahrungen gehe. Man lerne hier aber auch, Verantwortung für eine Gemeinschaft zu übernehmen, über den eigenen Tellerrand hinauszudenken und zu handeln und Respekt und Toleranz gegenüber anderen zu leben. „Dazu will ich an meiner neuen Stelle gerne einen Teil beitragen.“

Aktuell laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Treffen von Jugendkammerchören auf der Insel Usedom. 200 Jugendliche sowie alle
Dozenten und MitarbeiterInnen sollen untergebracht werden und dabei Proben- und Auftrittsorte gut erreichen können. „Das ist eine logistische Herausforderung, die man nur im Team meistern kann.“ In den nächsten Wochen komme es aber erstmal darauf an, die Partner vor Ort kennenzulernen. „Mir ist es wichtig, hier einen vertrauensvollen Kontakt aufzubauen und das bewährte AMJ-Netzwerk zu pflegen“, so Haack. „Ich freue mich auf die persönliche Begegnung mit Menschen, die die wertvolle Arbeit des AMJ unterstützen möchten!“