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Das Staatstheater geht in eine neue Spielzeit



Braunschweig

Das Staatstheater geht in eine neue Spielzeit

von Sina Rühland


Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Das Staatstheater Braunschweig stellt das neue Programm für die Spielzeit 2015/2016 vor – insgesamt 30 Premieren in Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und dem Jungen Staatstheater – acht im Musiktheater, elf im Schauspiel, eine gemeinsame Produktion des Musiktheaters und Schauspiels, fünf Uraufführungen und ein Gastspiel im Tanztheater sowie sechs Premieren im Jungen Staatstheater stehen in der nahenden Spielzeit ab September 2015 an. Mehr als 50 Konzerte wird das Staatsorchester spielen, fast 20 Wiederaufnahmen stehen auf dem Programm und mit zahlreichen Gastspielen werden wieder prominente Persönlichkeiten werden in Braunschweig zu erleben sein.

Nationale und internationale Kooperationen komplettieren das Programm ebenso wie die Festivals "Fast Forward", die "5. Themenwoche Interkultur" und das Projekt "Transit" des Stadt-Theaters. Ein Themenschwerpunkt ist die Frage nach der Bedeutung von Freiheit für das Individuum und die Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. "Aufgabe des Theaters ist es, die zentralen Fragen des Einzelnen und der Gemeinschaft immer wieder spielerisch zu verhandeln. Wer die Gegenwart gestalten will, darf den Blick in die Vergangenheit ebenso wenig scheuen wie den visionären Entwurf der Zukunft", so Generalintendant Joachim Klement.

Musiktheater


Im Musiktheater wird die Preisträgeroper des 1. Internationalen Opernpreises Braunschweig uraufgeführt – Peter Aderholds "Orlando" nach dem Roman von Virgina Woolf. Daneben stehen bekannte Werke wie Verdis »Rigoletto«, Tschaikowskys "Pique Dame" und Offenbachs "Die Banditen", das in einer spartenübergreifenden Arbeit mit dem Schauspiel gezeigt wird. Neu zu entdecken ist unter anderem als Eröffnungspremiere das Musical "Ragtime", das nach weltweiten Erfolgen seine Deutsche Erstaufführung in Braunschweig erleben wird.

Schauspiel


Im Schauspiel fragt "Terror", das erste Theaterstück des Juristen Ferdinand von Schirach, nach den Grundfesten unserer Verfassung. In Yasmina Rezas Komödie "Der Gott des Gemetzels" fallen in einem bürgerlichen Wohnzimmer zwei eigentlich normale Elternpaare übereinander her, weil ihre Kinder sich gestritten haben. Effi Briest wird allein gelassen mit der Frage nach ihrer Schuld – Fontanes Meisterwerk wird im Großen Haus zu sehen sein.

Tanztheater



Das Tanztheater unter der neuen Leitung von Gregor Zöllig zeigt fünf choreografische Handschriften. Zöllig selbst entwickelt unter anderem eine Choreografie zu Brahms "Ein Deutsches Requiem", das im Großen Haus zusammen mit dem Staatsorchester, Sängerinnen und Sängern und dem Chor auf die Bühne gebracht wird. "Ruhrort", das bedeutende Werk von Susanne Linke, wird das Tanzprogramm als Gastspiel abrunden.

Junges Staatstheater Braunschweig


Die Spielzeit im Jungen Staatstheaters startet mit der Uraufführung "Die Füße im Himmel" von Michael Alexander Müller. Außerdem bringt das Staatstheater den Bestseller "Nichts. Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller auf die Bühne. Für die Allerkleinsten zeigt das Staatstheater "Mehr Licht!" und in der Vorweihnachtszeit Erich Kästners "Emil und die Detektive" für die ganze Familie.

Staatsorchester Braunschweig


1.000 Sinfoniekonzerte wird das Staatsorchester zu Beginn der neuen Saison in der Stadthalle gespielt haben. Stefan Soltesz hat die Schirmherrschaft für diese Konzertsaison übernommen, in der gleich drei ehemalige Generalmusikdirektoren präsent sein werden. Neben zahlreichen Sinfoniekonzerten, Lunch- und Kammerkonzerten darf sich das Braunschweiger Publikum auch wieder auf musikalische Höhepunkte wie das Filmkonzert und "Klassik im Park" freuen.

Mehr Informationen unter: www.staatstheater-braunschweig.de.


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