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Wolfenbüttel: Rat stimmt Wahlwiederholung im Februar zu



Wolfenbüttel

Das wird teuer: Rat stimmt Wahlwiederholung im Februar zu

Die Wahlwiederholung wird für die Stadt richtig teuer.

von Anke Donner


Symbolbild
Symbolbild Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Bei den Kommunalwahlen am 12. September wurden in einem Urnenwahlbezirk in der Stadt Wolfenbüttel falsche Stimmzettel an die Wählerinnen und Wähler herausgegeben. Der Gemeindewahlleiter forderte eine neue Wahl im betroffenen Bezirk. Der neue Rat der Stadt hat in seiner konstituierenden Sitzung der Wahlwiederholung zugestimmt und sich auf einen Tag festgelegt.



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Gut eine Woche nach der Wahl hatte Gemeindewahlleiter Thomas Pink während der Sitzung des Gemeindewahlausschusses angekündigt, eine Wahlwiederholung anzustreben, da es nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich die Ausgabe der 49 falschen Stimmzettel (bedeutet 147 mögliche Stimmen) auf die Sitzverteilung des Rates der Stadt oder auf die Reihenfolge der gewählten Personen oder auch der Nachrücker auswirken könne. Der neue Rat der Stadt hatte darüber zu entscheiden, ob der Einspruch des Gemeindewahlleiters gerechtfertigt ist und es eine Wahlwiederholung gibt. Dies erfolgte in der Sitzung in der vergangenen Woche. Die Wahlwiederholung im Urnenwahlbezirk 16 - Große Schule - soll am 27. Februar 2022 von 8 bis 18 Uhr stattfinden.



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10.000 Euro Kosten


Wie Stadtrat Thorsten Drahn während der Sitzung berichtet, kommen auf die Stadt durch die Wahlwiederholung Kosten von knapp 10.000 Euro zu. 6.800 Euro entfallen auf Sachkosten und 3.000 Euro auf Personalkosten.


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