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Daten im Internet der Dinge: Ostfalia Wolfenbüttel startet dritte Professur



Daten im Internet der Dinge: Ostfalia startet dritte Professur

Mit Prof. Dr. Dirk Joachim Lehmann ist die dritte Digitalisierungsprofessur an der Ostfalia Hochschule nun besetzt.

Prof. Dr. Dirk Joachim Lehmann hat im Mai die Professur für "Data Science in IoT (Internet of Things)" an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel angetreten.
Prof. Dr. Dirk Joachim Lehmann hat im Mai die Professur für "Data Science in IoT (Internet of Things)" an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel angetreten. Foto: Ostfalia/Nadine Zimmer

Wolfenbüttel/ Clausthal-Zellerfeld. Zum 1. Mai hat Prof. Dr. Dirk Joachim Lehmann die Professur für "Data Science in IoT (Internet of Things)" an der Ostfalia in Wolfenbüttel angetreten. Damit ist die dritte von fünf Digitalisierungsprofessuren an der Ostfalia besetzt, wie die Hochschule in einer Pressemitteilung berichtet. Gemeinsam mit der TU Clausthal hatte die Ostfalia Hochschule im Programm "Digitalisierungsprofessuren für Niedersachsen" zehn dieser Professuren einwerben können. Prof. Dr. Lehmann wird zudem als Mitglied im Center for Digital Technologies (DIGIT) tätig sein.



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Er war zuvor bereits mit der Verwaltung der Professur "Data Science in IoT" an der Fakultät Informatik betraut, lehrte in dieser Funktion unter anderem im Bereich Maschinelles Lernen und betreute das interdisziplinäre Digitalisierungsprojekt "Wetterstation der nächsten Generation" für Masterstudenten im Informatik-Studiengang Digital Technologies, den die Ostfalia gemeinsam mit der TU Clausthal anbietet. Seit 2009 lehrt und forscht er als Privatdozent an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wo er nach seiner Promotion auch habilitierte, war als Gastprofessor an der Universität Rey Juan Carlos in Madrid und an der TU Graz und war jahrelang als Senior-Fachreferent für Digitalisierung bei der IAV GmbH tätig.



"Daten sind die Grundlage dafür, um Wissen zu generieren"


"Daten sind die Grundlage dafür, um Wissen generieren oder Entscheidungen ableiten zu können. Ich beschäftige mich damit, Endanwender zur eigenständigen Datenanalyse zu befähigen, ohne dass sie Statistiker oder Informatiker sein müssen", so Prof. Dr. Lehmann. Um auch den damit verbundenen Erkenntnisgewinn zu maximieren, brauche es einer gezielten Aufbereitung.


"An automatisierten Analyse-Lösungen zu arbeiten und beispielsweise Geologen, Mediziner, Mechatroniker in die Lage zu versetzen, all diese wertvollen Daten aus ihrer Anwendersicht eigenständig interpretieren und nutzen zu können, ist mir ein großer Ansporn in meiner Arbeit", erklärt Lehmann.

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"Mit Dirk Lehmann gewinnen wir einen Spezialisten für verteilte, visuelle Datenanalyse – eine wichtige Zukunftsqualifikation, um beispielsweise große Datenströme im Internet der Dinge zu managen und deren Potential auszuschöpfen. Er ergänzt damit in hervorragender Weise unsere interdisziplinäre Lehre und Forschung", sagt Prof. Dr. Gert Bikker, Ostfalia-Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer.


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