Frankfurt/Main. Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Vonovia und Infineon, am Ende Zalando, SAP und Scout24.
"Besser als erwartete US-Konjunkturdaten schoben zwar heute zunächst die Wall Street an, prallten am Dax aber ab", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Insgesamt lasse die Dynamik an den europäischen Börsen in diesen Tagen zu wünschen übrig. "Die klare Anlegertendenz bleiben Gewinnmitnahmen. Auch bei den Unternehmen, die unter dem Strich überzeugende Quartalszahlen vorlegen." Eine Ausnahme stellte heute Siemens Energy dar. "Das Unternehmen konnte mit seinen Zahlen sogar noch die optimistischsten Prognosen übertreffen, die Aktie stieg um weitere sechs Prozent."
"Bei der Commerzbank allerdings setzten nach ebenfalls guten Zahlen Verkäufe ein und drückten die Aktie im Tagesverlauf an die Spitze der Verliererliste", so der Analyst. "Zwar kommt das Geschäft der Frankfurter Bank zunehmend in Schwung, jedoch wurde diese Entwicklung in den vergangenen Wochen größtenteils eingepreist." Zudem sei die Erwartung einiger großer Marktteilnehmer vor allem an den Ausblick tatsächlich noch höher. "Diese waren dann entsprechend enttäuscht, woraufhin der Verkaufsdruck auf eine nachlassende Nachfrage durch fehlende positive Impulse traf."
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1866 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8427 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 69,94 US-Dollar; das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Dax lässt nach - Index bleibt impuls- und kraftlos
Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen.
Frankfurter Börse | Foto: via dts Nachrichtenagentur

