Braunschweig

Demokratiekonferenz im Protohaus


Foto: Robert Braumann
Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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20.03.2017

Braunschweig. Am Mittwoch, 22. März, findet ab 16.30 Uhr die Demokratiekonferenz im Protohaus (Rebenring 31, Eingang A12) statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.



Braunschweig möchte demokratiegefährdenden Entwicklungen in der Stadt entgegenwirken mit dem Förderprogramm des Bundes „Demokratie Leben! - Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" und der Einrichtung einer lokalen „Partnerschaft für Demokratie". Ein demokratisches Braunschweig braucht das demokratische Engagement möglichst vieler Menschen. Schwerpunkte der diesjährigen Förderung sind die großen Themenbereiche „Demokratieförderung“ und „Maßnahmen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.

Bei der diesjährigen Demokratiekonferenz sind Braunschweiger Akteure, Vertreter von Vereinen oder Initiativen, Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, mit ihren Ideen an einem Handlungsplan für 2017 mitzuwirken. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, miteinander zu diskutieren und mögliche Ideen zur Verbesserung der Situation zu formulieren. Dies soll in sechs moderierten Themenfeldern passieren:

• Antimuslimischer Rassismus
• Rassismus in Braunschweig am Beispiel des Einlassverbotes in Diskotheken
• „Hate speech“ – Umgang mit Hass im Internet
• Empowerment – eine Voraussetzung für Teilhabe: Wie kann sie gelingen?
• Antisemitismus gefährdet unsere Demokratie
• Öffentlichkeitsarbeit für eine demokratische Kultur

Gemeinsam mit vielen lokalen Akteuren soll auf der Konferenz der Frage nachgegangen werden, in welcher Gesellschaft wir künftig in Braunschweig leben wollen. Zum Einstieg in die Konferenz stellen zwei Referentinnen Studien und Kampagnen vor:

• Aktuellen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: „Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände“ Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2016. Referentin: Dipl. Soz. Daniela Krause, Institut für Interdisziplinare Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
• „No Hate Speech“-Kampagne „Laut und freundlich gegen Hass im Netz“. Referentin: Sina Laubenstein, Neue deutsche Medienmacher

Gelungene Beispiele für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft werden anschließend in den unterschiedlichen Workshops gemeinsam mit regionalen Experten vorgestellt. Die Medien sind zur Berichterstattung eingeladen. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke und die Referentinnen Dipl. Soz. Daniela Krause und Sina Laubenstein werden um 18 Uhr für die Medien bereit stehen und die Zielsetzung der Konferenz und die Situation vor Ort erläutern.


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