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Demonstration der IG-Metall angekündigt - Ministerpräsident Weil kommt



Demonstration der IG-Metall angekündigt - Ministerpräsident Weil kommt

Beim "Fairwandel-Aktionstag" der IG Metall am Donnerstag gehe es um die Zukunft der Angestellten.

Symbolfoto: Archiv.
Symbolfoto: Archiv. Foto: Marian Hackert

Region. Am Donnerstag werden Angestellte aus Braunschweiger und Wolfenbütteler Betrieben gemeinsam mit der IG Metall Salzgitter-Peine für zukunftsfähige Industriearbeitsplätze in der Region demonstrieren. Von 12:30 bis 14:00 Uhr treffen sie sich dazu am Tor 1 der Salzgitter AG. Das geht aus einer Pressemitteilung der IG Metall am Montag hervor.



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Neben Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Salzgitter-Peine, Matthias Wilhelm, wird auf der Kundgebung auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil sprechen.



Die IG Metall fordere die Politik eindringlich auf, den Rahmen für eine soziale, ökologische und mitbestimmte Transformation der Industrie zu setzen. "Was passiert, wenn die bestehenden Mitbestimmungsinstrumente nicht ausreichen, insbesondere in wirtschaftlichen Angelegenheiten, mussten in Braunschweig zuletzt unsere Kolleginnen und Kollegen von BHW schmerzlich erfahren“, so Garnet Alps, zweite Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig. Die Schließung des Standorts stehe auch mit Transformationsfragen in Verbindungen. Nachdem für den Mutterkonzern MIBA am österreichischen Hauptstandort Probleme beim Zuliefergeschäft für die Automobilindustrie entstanden waren, habe man die Gleitlagerproduktion aus Braunschweig abgezogen.

" Es geht um unsere Zukunft“


"So konnte man dort auf Kosten der Braunschweiger Beschäftigten die Produktion erhalten. In Summe wurden dabei Arbeitsplätze vernichtet“, erläutert Alps. "Die Politik darf nicht erst reagieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Wir werden die künftige Bundesregierung daran messen, ob sie die Transformation aktiv im Sinne der Menschen gestaltet. Es geht um nicht weniger als die Zukunft der Industriearbeitsplätze in Deutschland und in der Region. Es geht um unsere Zukunft“, macht Alps deutlich.


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