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Der Jakobikirchhof als "Gesundheitsmarktplatz"



Goslar

Der Jakobikirchhof als "Gesundheitsmarktplatz"

von Alec Pein


Zum verkaufsoffenen Sonntag am 3. April verwandelte sich der Jakobikirchhof in einen regelrechten Gesundheitsmarktplatz.
Zum verkaufsoffenen Sonntag am 3. April verwandelte sich der Jakobikirchhof in einen regelrechten Gesundheitsmarktplatz. Foto: Alec Pein

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Goslar. Auf Initiative der Goslarer Kaufmannsgilde, mit dem Vorsitzenden Patrik Werner, entstand in Zusammenarbeit mit der Goslar Marketing Gesellschaft (GMG) der Verkaufsoffene Sonntag im Zeichen der Gesundheit. Einzelhändler positionierten sich mit verschiedenen Aktionen gemäß dem Motto "Gesund und fit in den Frühling" im Bereich des Jakobikirchhofes und verwandelten diesen in einen regelrechten Gesundheitsmarktplatz. Auch das Wetter spielte mit und lockte zahlreiche Besucher in die Innenstadt.

Viele Händler der Gesundheitsbranche seien ohnehin schon im Bereich um die Jakobikirche herum ansässig, erklärt Patrik Werner gegenüber regionalHeute.de. Man habe deswegen einen Tag ins Leben rufen wollen, an dem sich diese entsprechend präsentieren können. Optiker Friedrich, Jakobi-Apotheke, Barma Gesundheitskasse, Kind Hörgeräte oder das Sanitätshaus Werner & Habermalz sind unmittelbar am Jakobikirchhof ansässig und präsentierten sich dort am Sonntag mit vielen weiteren Unternehmen.

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Die "Diamonds" zogen die Blicke in der Kaiserpassage auf sich. Foto:


Das Wetter spielte mit


Anlässlich der Angebote und des verkaufsoffenen Tages war die Innenstadt gut gefüllt - das Wetter setzte der erfolgreichen Umsetzung die Krone auf: "Das Wetter war super und hat sicher auch dazu beigetragen, dass der eine oder andere noch in die Stadt gefahren ist und einen Kaffee getrunken oder etwas eingekauft hat.", so Helena Glanakis von der GMG. Auch die Rückmeldungen vom Einzelhandel seien durchweg positiv gewesen. Diese vermeldeten zahlreiche Kundschaft und seien zufrieden gewesen.



Viel Platz zum Probieren


Der Jakobikirchhof bietet viel Platz und das nutzten die Anbieter: Einmal das Fahrgefühl eines "Segway", eines E-Bikes oder eines Rollators zu erleben war am Sonntag möglich und wurde ebenso ausgiebig genutzt wie kostenlose Hör- und Sehtests. Musikalische Untermalung bot die Hannoveraner Band "By Saite". In der Kaiserpassage lockten unterdessen mit tänzerischen Darbietungen die "Diamonds" des VFL Oker einige Zuschauer an. Und auch in der restlichen Innenstadt herrschte reges Treiben: An den gut besetzten Außenbereichen der Gastronomien zogen hier und da kleinere, mit Walkingstöcken ausgerüstete, Gruppen vorbei und verdeutlichten auch jenseits des "Gesundheitsmarktplatzes", dass es an diesem Tag um Fitness und Gesundheit geht.

Verkabelt Sport treiben


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Merkwürdiges Trainings-Outfit: Christian Brink von der PT Lounge Goslar trainierte inmitten des Kirchhofes diesem angestrengten Herren. Es handelt sich um eine moderne Trainingsmethode namens "EMS-Training", bei der verschiedene Muskelgruppen während der Bewegungen mit Elektroimpulsen traktiert werden. Dafür trägt der Trainierende einen entsprechenden Anzug, der an ein Gerät zur Regulation der Stromstärke angeschlossen ist. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen offenbar eine besonders anstrengende Methode, jedoch verspricht diese auch effektiver zu sein als das "traditionelle" Training. 20 Minuten des EMS-Trainings sollen 2 Stunden herkömmliches Training ersetzen.


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