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Derby: Kein Glas, Pyro und Alkohol in Zügen oder Bahnhöfen



Braunschweig

Derby: Kein Glas, Pyro und Alkohol in Zügen oder Bahnhöfen

von Frank Vollmer


Die Polizeidirektion Hannover hat eine Generalverfügung für Bahnreisen am Derbysamstag ausgesprochen. Foto: Vollmer/Archiv
Die Polizeidirektion Hannover hat eine Generalverfügung für Bahnreisen am Derbysamstag ausgesprochen. Foto: Vollmer/Archiv

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Braunschweig/Hannover. Am Samstag ist Derbyzeit. Für die Polizei, die rund um das Spiel zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig für Sicherheit sorgt, ruft das eine Vielzahl von Vorkehrungen auf den Plan. Glasflaschen sind auch diesmal wieder untersagt.



Um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um das Niedersachsenderby zu ermöglichen, hat die Bundespolizeidirektion Hannover nun eine Allgemeinverfügung ausgesprochen und spricht ein Verbot über die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen aus.

Die ausgesprochenen Mitnahme- und Benutzungsverbote gelten am kommenden Samstag (15. April 2017, 09.00 bis 13.00 Uhr/15.00 bis 19.00 Uhr). Hiervon betroffen sind alle an- und abgehenden Reisezugverbindungen auf den Bahn-Streckenverbindungen einschließlich aller Hauptbahnhöfe/Bahnhöfe, Unterwegsbahnhöfe und Haltepunkte zwischen Wolfsburg und Hannover und zurück und der Strecke zwischen Braunschweig über Hildesheim nach Hannover und zurück.


Zudem besteht ein Alkoholkonsumverbot auf den Strecken:

  • Westfalenbahn Entlastungszug DPL-D 24266 Abfahrt 10:05 Uhr

  • Westfalenbahn 95826 Abfahrt 09:20 Uhr


  • Westfalenbahn 95776 Abfahrt 10:20 Uhr

  • Westfalenbahn 95828 Abfahrt 11:20 Uhr

  • Westfalenbahn Entlastungszug DPL-D 24249 Abfahrt 16:58 Uhr

  • Westfalenbahn 95831 Abfahrt 15:55 Uhr

  • Westfalenbahn 95783 Abfahrt 16:55 Uhr

  • Westfalenbahn 95833 Abfahrt 17:55 Uhr


Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen habe gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt würden. „Nicht zuletzt bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr, die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere Verletzung davon“, heißt es in einer Mitteilung der Polizeidirektion Hannover.

Das ausgesprochene Verbot werde am Spieltag durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Bei Zuwiderhandlungen soll ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro erhoben werden. Die Bundespolizei bittet alle Reisende, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Es sollten ggf. auch Alternativen zur An- und Abreise geprüft werden.

Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei kann auch auf der Internetseite der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de eingesehen werden. Die Bundespolizeidirektion Hannover begleitet die Fußballbegegnung Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig auch via Twitter unter dem #H96EBS.


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