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Tourismuszahlen in Braunschweig im Vergleich zum Vorjahr massiv eingebrochen



Braunschweig

Desaster im Tourismussektor - Über 70 Prozent weniger Gäste als 2020

Besserung wird im Herbst erwartet.

Entwicklung der Gästeankünfte und -übernachtungen in Braunschweig im ersten Quartal von 2017 bis 2021.
Entwicklung der Gästeankünfte und -übernachtungen in Braunschweig im ersten Quartal von 2017 bis 2021. Foto: Grafik: Braunschweig Stadtmarketing GmbH; Daten: Landesamt für Statistik Niedersachsen

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Braunschweig. Rund 20.500 Gästeankünfte und etwa 42.000 Übernachtungen verzeichnete das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) im ersten Quartal in Braunschweig. Das bedeutet einen Rückgang von circa 73 Prozent bei Ankünften und etwa 68 Prozent bei Übernachtungen im Vergleich mit dem Vorjahr und spiegelt die Auswirkungen der Pandemie wider. Hierüber berichtet das LSN in einer Pressemitteilung.



„Die Tourismuszahlen entsprechen den Erwartungen. Wir waren sehr gut in das Jahr 2020 gestartet, Mitte März zeigten sich die Auswirkungen der Pandemie dann deutlich bei den Tourismuszahlen. Das wirkt sich natürlich auf den Vergleich aus und erklärt die große Differenz“, sagt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH. Waren es 2020 noch durchschnittlich 30.000 Ankünfte und 50.000 Übernachtungen in Januar und Februar, schlägt der diesjährige Jahresbeginn mit durchschnittlich 5.800 Ankünften und 12.000 Übernachtungen zu Buche.

Besserung im Herbst erwartet


„Das macht auch noch einmal deutlich, dass die Tourismusbranche jetzt seit einem Jahr mit den Auswirkungen und Maßnahmen rund um die Pandemie zu kämpfen hat. Da ist es gut, dass es jetzt eine Perspektive gibt, aber es dauert natürlich, bis der Tourismus und insbesondere die für Braunschweig prägenden Geschäftsreisen wieder Fahrt aufnehmen. Wir rechnen Richtung Herbst mit einer Belebung“, so Leppa. Wieslaw Puzia, Vorstandsvorsitzender des Arbeitsausschuss Tourismus Braunschweig e. V. (ATB) schließt sich an: „Wir sind froh, wieder arbeiten zu können. Es läuft langsam wieder an und die Inzidenzwerte geben Grund zur Hoffnung, dass es jetzt aufwärts geht. Vor uns liegen damit aber weiter existenzielle Herausforderungen.“





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