Deutsche Reisewirtschaft verzeichnet Einbruch der USA-Buchungen

Nach Übergriffen der US-Polizeibehörde ICE und Plänen für eine Verschärfung der Einreisebedingungen verzeichnet die deutsche Reisewirtschaft einen deutlichen Einbruch der Nachfrage nach Reisen in die Vereinigten Staaten.

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Flugzeuge am Flughafen Newark bei New York
Flugzeuge am Flughafen Newark bei New York | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin. Nach Übergriffen der US-Polizeibehörde ICE und Plänen für eine Verschärfung der Einreisebedingungen verzeichnet die deutsche Reisewirtschaft einen deutlichen Einbruch der Nachfrage nach Reisen in die Vereinigten Staaten. "Aktuell sehen wir bei den Vorausbuchungen für USA-Reisen Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich", sagte Albin Loidl, Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV) der "Welt am Sonntag".


Laut Aussage des DRV-Präsidenten sei eine Verunsicherung darüber zu beobachten, wie sich die Einreisebedingungen in die USA entwickeln könnten. Hinzu kämen Bedenken bezüglich der Inflation im Land, so Loidl. "Die momentane Nachfrageschwäche hat nicht nur mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in den USA zu tun, sondern auch mit der Frage: Kann ich mir einen Urlaub dort überhaupt noch leisten?"

Das Auswärtige Amt rät seit den tödlichen Schusswaffeneinsätzen von ICE-Sicherheitskräften in seinen Reisehinweisen zu Vorsicht in der Nähe von Protesten. Auch mit Blick auf die Einreisekontrollen hatte das Außenministerium bereits seine Reisehinweise angepasst.