Frankfurt am Main. Deutschland hat am 2. Januar wieder einen afghanischen Staatsangehörigen in sein Herkunftsland abgeschoben.
Der Intensiv-Straftäter wurde von Bundespolizisten per Linienflug von Frankfurt am Main über Istanbul nach Kabul gebracht, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Samstag gegenüber der "Bild" bestätigte.
Der Afghane war als Flüchtling nach Deutschland gekommen und zuvor in Bayern mehrfach strafrechtlich verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Drogenhandels. Der Linienflug landete nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frühen Samstagmorgen in Kabul. Dort übergaben deutsche Bundespolizisten den Mann sowie konsularische Unterlagen an Vertreter der dortigen Behörden.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte die Abschiebung. "Abschiebungen müssen möglich sein, auch nach Afghanistan", sagte Dobrindt der "Bild". "Unsere Gesellschaft hat ein zwingendes Interesse daran, dass ausländische Staatsangehörige, die hier schwere Straftaten begehen, unser Land wieder verlassen. Das setzen wir konsequent um."
Nach Angaben des Ausländerzentralregisters waren Ende November 2025 rund 448.700 afghanische Staatsangehörige in Deutschland gemeldet. Etwa 11.900 von ihnen galten als ausreisepflichtig.
Deutschland schiebt afghanischen Straftäter nach Kabul ab
Deutschland hat am 2. Januar wieder einen afghanischen Staatsangehörigen in sein Herkunftsland abgeschoben. Der Intensiv-Straftäter wurde von Bundespolizisten per Linienflug von Frankfurt am Main über Istanbul nach Kabul gebracht, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Samstag gegenüber der "Bild" bestätigte. Der Afghane war als Flüchtling nach Deutschland gekommen und zuvor in Bayern mehrfach strafrechtlich verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Drogenhandels.
Flugzeug (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

