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DGB ist gegen Schließung der Sparkasse in Knesebeck



Gifhorn

DGB ist gegen Schließung der Sparkasse in Knesebeck


Der DGB setzt sich für den Erhalt der Filiale ein. Foto: DGB-Region SON
Der DGB setzt sich für den Erhalt der Filiale ein. Foto: DGB-Region SON

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Knesebeck. Der DGB Kreisverband Isenhagener Land hat sich auf seiner Juni-Sitzung mit den Schließungsabsichten der Sparkassenfiliale Knesebeck kritisch auseinandergesetzt und sich einstimmig für den Standorterhalt ausgesprochen. Der DGB schließt sich der örtlichen Interessengemeinschaft für den Erhalt der Sparkasse an. Das teilt der DGB mit.



Gunter Wachholz, DGB-Kreisverbandsvorsitzender, betonte: „Eine Sparkasse gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Knesebeck ist ein Ort mit eine guten Dienstleistungs- und Industriestruktur. Die Schaffung weiterer zukunftssicherer Arbeitsplätze setzt eine stabile Finanzdienstleistungsstruktur vor Ort voraus, wie sie die Sparkasse gegenwärtig darstellt.“

Aus Sicht des DGB würde eine Schließung darüber hinaus den ländlichen Raum um Knesebeck schwächen. Für viele Menschen und Betriebe verlängern sich die Wege und Entscheidungsprozesse. Daher sehen sich die Gewerkschafter an der Seite der Knesebecker Wirtschaft, die sich gleichfalls gegen die Schließungsabsichten ausgesprochen hat.

„Wer es ernst meint mit der Gestaltung des demografischen Wandels, schließt nicht sondern baut aus“, ergänzte Michael Kleber, DGB-Regionsgeschäftsführer SüdOstNiedersachsen. „Wer vor Ort eine qualitativ hochwertige Finanzberatung anbietet, braucht den Vergleich mit preiswerteren Online-Banken nicht zu scheuen.“


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