Sie sind hier: Region >

Die PARTEI Goslar fordert Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan



Die PARTEI Goslar fordert Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan

Goslar habe laut der Partei "Die PARTEI" Platz für jene, die vor den Taliban fliehen müssen. Stadt und Landkreis sollen deshalb Aufnahmebereitschaft signalisieren.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

Goslar. Mit der Einnahme der afghanischen Hauptstadt Kabul haben die Taliban die Macht in Afghanistan wieder übernommen und kontrollieren damit die Geschehnisse im Land. Die Verschlimmerung der aktuellen Situation in Afghanistan stellt viele Personen dort vor die Wahl zu flüchten oder sich den Taliban auszuliefern. Der Kreisverband von "Die PARTEI" in Goslar fordert daher in einer Pressemitteilung, dass Stadt und Landkreis Goslar Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan signalisieren sollten.



Diese Auslieferung an die Taliban stelle laut Die PARTEI insbesondere eine Gefahr für das Leben derer dar, die als Ortskräfte für Deutschland tätig waren, sowie für Frauen oder queere, beziehungsweise trans Personen. Die bisherige Ignoranz gegenüber der Situation vonseiten der Bundesregierung habe dazu geführt, dass die Situation jetzt so ist, wie sie ist: Deshalb sei jetzt schnelles und unbürokratisches Handeln von deutscher Seite gefordert, um die Versprechen nach Sicherheit einzuhalten, die den Menschen in Afghanistan gegeben worden sind. Die PARTEI Goslar fordert Stadt und Landkreis Goslar auf, gegenüber den zuständigen Bundesbehörden ihre Kapazitäten und die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtenden anzuzeigen, um so zu gewährleisten, dass eine schnelle Rettung aus dem Gefahrengebiet durchgeführt werden kann.

Dazu äußert sich Sebastian Wirth, Vorsitzender des PARTEI-Kreisverbands Goslar: "Die Bundesrepublik und die Kommunen müssen handeln bevor es zu spät ist und Flüchtende aus Afghanistan aufnehmen. Deshalb fordern wir eine Luftbrücke aus Kabul, die sinnbildlich am Goslarer Fliegerhorst endet." Die politischen Mittel bei der Aufnahme von Flüchtenden seien begrenzt, sollten aber, so Die PARTEI abschließend, insbesondere von Kommunen, wie Stadt und Landkreis Goslar, die Vielfalt und Toleranz als zentrale Werte in ihren Leitbildern haben, auch voll ausgeschöpft werden.


zum Newsfeed