Sie sind hier: Region >

Die PARTEI mahnt das Sterben der Kneipen- und Jugendkultur an



Wolfenbüttel

Die PARTEI mahnt das Sterben der Kneipen- und Jugendkultur an


Die Partei Wolfenbüttel hielt eine Mahnwache in der Innenstadt ab. Foto: Die Partei
Die Partei Wolfenbüttel hielt eine Mahnwache in der Innenstadt ab. Foto: Die Partei

Artikel teilen per:

Wolfenbüttel. Am vergangenen Samstag hielt die PARTEI Wolfenbüttel vor dem Bankhaus Seliger in unmittelbarer Nähe zur Lokalität „Zur Mühle“ eine Mahnwache ab, in der sie daran gemahnt, dass die Stadt es nicht schafft, den Abzug der Jugend in andere Städte aufzuhalten. Das teilte die Partei mit.



Bereits zu Beginn gab es eine Überraschung: Jägermeister überreichte der PARTEI Wolfenbüttel eine Flasche Jägermeister als Würdigung der Aktion. „Wir sind glücklich, dass wir nicht die Einzigen hier in Wolfenbüttel sind, die dem Thema die notwendige Ernsthaftigkeit entgegenbringen.“ Bedankte sich Jamie Lodge, Vorsitzender der PARTEI Wolfenbüttel bei den Abgesandten des Kräuterlikörs.

In seiner nachfolgenden Rede führte er das Problem weiter aus: „ 2017 schloss die letzte Diskothek, jetzt haben wir hier nur noch 10 Friseursalons, 10 Handyläden und 10, vielleicht auch 12 Apotheken.“

Auch der eigens für die Veranstaltung angereiste politische Geschäftsführer des Landesverbandes der PARTEI Niedersachsen Julian Klippert fand deutliche Worte: „ Wie kann es sein, dass Orte des kulturellen Austauschs und des Trinkens nach und nach zu Grunde gehen?“ Bei einem anschließenden Besuch im Gasthaus „Zur Mühle“ bildete sich man dann ein Bild der Lage. Bei ein paar Bier und Jägermeister wurde die Lage der Gastronomie weitersondiert. Immerhin einen Lichtblick scheint es für die wolfenbüttler Jugend zu geben, denn im Gasthaus „Zur Mühle" gibt es seit ein paar Tagen endlich Fritz Limo zu kaufen.
Die PARTEI Wolfenbüttel wird jedenfalls an dem Thema dranbleiben, denn wer, wenn nicht die PARTEI, setzt sich für die Belange der Menschen ein.


zur Startseite