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Die Rotarier haben einen neuen Präsidenten



Salzgitter | Wolfenbüttel

Die Rotarier haben einen neuen Präsidenten

von Frederick Becker


Hans H. Symens und Dr. Rolf Mayer planen das neue Präsidentschaftsjahr. Foto: Frederick Becker
Hans H. Symens und Dr. Rolf Mayer planen das neue Präsidentschaftsjahr. Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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Salzgitter. Der neue Präsident des Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz, Dr. Rolf Mayer, stellte sich am heutigen Dienstag bei einem Pressetermin der Öffentlichkeit vor. Der 63-jährige Ingenieur aus Wolfenbüttel hat das Amt zum 1. Juli angetreten. Die Jugendförderung zählt zu seinen Herzensthemen.



Die Präsidentschaft wird im Jahresrhythmus neu vergeben, "man ist halt irgendwann mal dran", meint Mayer dazu mit einem Schmunzeln. Das rotarische Jahr dauert vom 1. Juli bis zum 30. Juni. Bei diesem Club legt man auf eine Rotation der Amtsinhaber Wert, von dem Wechsel verspricht man sich neue Impulse. In den 25 Jahren ihres Bestehens hatten die Rotarier daher ebensoviele Oberhäupter.

Für die bevorstehende Amtszeit, die bis zum 30. Juni 2018 dauern wird, plant Rolf Mayer verschiedene gemeinnützige Projekte mit regionalem Bezug: „Die Jugend wird der Schwerpunkt unsere Arbeit sein.” In der Vergangenheit hat der Rotary Club beispielsweise Gewaltpräventionsprojekte an Schulen unterstützt. Die Vereinigung ermöglicht momentan vier Schülern aus Kanada, Finnland, Chile und Brasilien ein Austauschjahr in Deutschland. Außerdem lobt sie jährlich einen mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis aus, um ehrenamtliches Engagement von jungen Leuten, nicht älter als 30 Jahre, zu würdigen. Im rotarischen Jahr 2015/2016 stellte der Club insgesamt 44.000 Euro für verschiedene gemeinnützige Projekte zur Verfügung. Das berichtet Hans H. Symens, der sich bei den Rotariern um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert.

Wöchentlich treffen sich Mitglieder. Hinzu kommen Sonderveranstaltungen und mehrtägige gemeinsame Kurzreisen. „Auch Freude und Kultur darf eine Rolle spielen”, betont Mayer. Das Clubleben wolle er pflegen. Wichtig sei, dass der Club nicht überaltere, auch junge, berufstätige Mitglieder sind willkommen. Allerdings kann man den Rotariern nicht einfach beitreten. „Man wird zur Mitwirkung aufgefordert”, erklärt Hans. H. Symens. Im vergangenen Jahr erweiterte sich der Kreis der Rotarier um vier neue Mitstreiter. Derzeit umfasst er insgesamt 50 Mitglieder.


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