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Diebes-Serie hält an: Wieder Kellereinbrüche im Stadtgebiet

von Anke Donner


Hier wurde in diesem Jahr besonders häufig eingebrochen. Karte: Nick Wenkel/maps4news.com
Hier wurde in diesem Jahr besonders häufig eingebrochen. Karte: Nick Wenkel/maps4news.com

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29.08.2017

Wolfenbüttel. Erneut kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag im Stadtgebiet Wolfenbüttels zu verschiedenen Kelleraufbrüchen. Insbesondere waren Keller in Mehrfamilienhäusern das Ziel der oder des bislang unbekannten Täters. Schon im letzten halben Jahr sorgte das Gebiet um die Ernst-Moritz-Arndt-Straße für viele Kellereinbrüche, teilte die Polizei mit.



Nachdem die Kellerräume aufgebrochen worden waren, wurden diese offenbar gezielt nach Fahrrädern durchsucht. Zuvor waren die Täter teils auf ungeklärte Weise, aber auch durch Aufhebeln der Hauseingangstüren, in die Mehrfamilienhäuser gelangt.

20 Kelleraufbrüche im letzten halben Jahr


Tatorte waren in den Straßen Am Pfingstanger, in der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße, im Klaus-Groth-Weg, in der Ringstraße und in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße. Entwendet wurden insgesamt fünf Fahrräder, zudem sind 13 Kellerräume angegangen worden. Zur entstandenen Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Im letzten halben Jahr ist es zu rund zwanzig gleichgelagerten Taten im Stadtgebiet von Wolfenbüttel gekommen, teilte die Polizei Wolfenbüttel mit. Weiterhin wurde zur gleichen Tatzeit ein Kalkhoff Damenfahrrad im Wert von rund 500 Euro aus einem Gartenhaus auf einem Privatgrundstück an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße entwendet. Von einem Tatzusammenhang sei hier auszugehen. Die Polizei erbittet Hinweise zu den Taten.

Beobachtungen melden


"Hier sieht es schon so aus, als wenn die Täter ganz gezielt in Mehrfamilienhäuser einbrechen um Fahrräder zu entwenden. Solche Fälle treten immer mal wieder gebietsweise auf. Auffällig ist hier, dass die Taten in der Nacht von Sonntag zu Montag oder von Montag zu Dienstag passierten. Wir möchten die Bürger sensibilisieren. Hausbewohner sollen ihre Haustüren verschließen und wachsam sein", so Polizei-Sprecher Frank Oppermann gegenüber regionalHeute.de. Zudem sollten Fahrräder auch in Kellerräumen gesichert werden.

Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung und bittet Bürger, Beobachtungen zu melden, die im Zusammenhang mit den Taten stehen könnten. Möglicherweise wurden fremde und verdächtige Fahrzeuge wie Transporter beobachtet, oder es gab in einigen Häusern ungewohnte Geräusche. Verdächtige Beobachtungen können unter der Rufnummer 05331/933-0 gemeldet werden.


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