Diese Beauftragten "spionieren" derzeit Klingelschilder in der Region aus

Momentan finden Haushaltsbefragungen vom Landesamt für Statistik Niedersachsen unter anderem in Wolfenbüttel und Salzgitter statt.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: Pixabay

Wolfenbüttel/Salzgitter. Derzeit finden bundesweit in vielen Kommunen Haushaltsbefragungen (Mikrozensuserhebungen) vom Landesamt für Statistik Niedersachsen statt. Auch in Salzgitter und Wolfenbüttel erhalten manche Bewohner demnächst Post. Darauf weisen die Stadtverwaltungen hin.



Demnach werden die zu befragenden Haushalte postalisch durch das Landesamt angeschrieben und um Auskunft gebeten. Die Befragung kann online, per Papierfragebogen oder auch telefonisch durchgeführt werden.

Erhebungsbeauftragte unterwegs


Um im Vorfeld der Befragung die Gebäudestruktur an den ausgewählten Anschriften sowie die anzuschreibenden Haushalte zu ermitteln, setzt das Landesamt in einigen Regionen ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte vor Ort zur Anschriftenklärung ein. Diese nehmen beispielweise Namen von Briefkästen und Klingelschildern auf, führen aber selbst keine Interviews durch. Für alle Erhebungsbeauftragten gilt, dass sie sich mit einem entsprechenden Ausweis legitimieren können, erklären die Stadtverwaltungen aus Wolfenbüttel und Salzgitter.

Seit 1957 findet der Mikrozensus jährlich statt, weil auf diese Weise nach Angaben des Landesamts schnell und zuverlässig bevölkerungs- und erwerbsstatistische Daten und deren Veränderungen für Politik, Verwaltung und Wirtschaft erfasst werden können. Bei dieser amtlich statistischen Erhebung wird ein Prozent der Haushalte befragt.