Region. Kunst für jede und jeden greifbar machen – das sei das übergeordnete Ziel der niedersächsischen Kunstvereine. Sie schaffen wichtige Orte für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst und vermitteln Interessierten, was Kunst so wertvoll macht, heißt es in einer Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
Im Jahr 2026 fördert das Ministerium Ausstellungen und Kunstvermittlungsprogramme von 24 Kunstvereinen und vergleichbaren Einrichtungen aus ganz Niedersachsen mit insgesamt 900.000 Euro. Auch einige Vereine aus unserer Region sind mit dabei.
Wer wird gefördert?
Gefördert werden Ausstellungsprogramme, die durch hohe künstlerische Qualität überzeugen und Vermittlungsangebote bieten, die über klassische Führungen hinausgehen. Zu den zentralen Kriterien gehören die überregionale Relevanz des Programms, die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen oder kunstrelevanten Diskursen, innovative Formen der Kunstvermittlung sowie die Präsentation von Nachwuchskünstlern.
Aus unserer Region erhält der Kunstverein Wolfenbüttel 11.000 Euro, der Kunstverein Braunschweig 106.500 Euro, der Kunstverein Wolfsburg 40.000 Euro, das Museum für Photographie Braunschweig 15.000 Euro und der Verein zur Förderung Moderner Kunst e.V. Goslar 18.000 Euro.
Wer berät bei der Auswahl?
Bei der Auswahl der geförderten Programme berät die Fachkommission Kunstvereine das Land Niedersachsen. Die Mitglieder der Fachkommission Kunstvereine sind Michael Arzt (HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig; Vorsitz), Stefanie Böttcher (Kunsthalle Mainz), Dörte Ilsabe Dennemann (Kunsthalle Mannheim), Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein, Potsdam) und Theresa Roessler (Westfälischer Kunstverein, Münster).
Das sagt der Minister
„Kunstvereine sind unverzichtbar für eine lebendige Kultur. Sie machen zeitgenössische Kunst auf unkomplizierte Weise erlebbar, bringen neue Ideen in die Regionen und schaffen Räume, in denen Menschen unterschiedlichster Hintergründe miteinander ins Gespräch kommen können. Abseits kommerzieller Erwartungen bieten sie Künstlerinnen und Künstlern die Freiheit, Neues auszuprobieren. All das unterstützen wir aus großer Überzeugung“, sagt Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs.

