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Diese Pflanze ist eine echte Gefahr

von Robert Braumann


Berührungen mit der Herkulesstaude in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen und anderen Säugetieren zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen. Foto: Pixabay
Berührungen mit der Herkulesstaude in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen und anderen Säugetieren zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen. Foto: Pixabay Foto: Pixabay

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09.08.2016




Braunschweig. Sollten Sie dieser Pflanzen begegnen, dann machen Sie lieber einen großen Bogen um das Gewächs, denn die Herkulesstaude kann für Mensch und Tier gefährlich werden. 

Berührungen mit der Herkulesstaude in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen und anderen Säugetieren zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen. Diese heilen nur sehr schwer und sind am ehesten mit Verbrennungen  zu vergleichen. "Die Herkulesstaude (auch Riesen-Bärenklau genannt) kommt auch in Braunschweig in den ländlichen Bereichen des Stadtgebiets vor, zumeist an eher abgelegenen Standorten in der Nähe von Wasserläufen" so Stadtsprecher Rainer Keunecke. Bestandsorte und Bestandsgrößen erfasse man seit Jahren digital, auf Grundlage von Informationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtgrün und Sport und auch aufgrund von Bürgerhinweisen. "Einmal im Jahr wird die Herkulesstaude im Stadtgebiet durch eine Fachfirma systematisch gestochen, um den Bestand dieser sehr widerstandfähigen Pflanze, deren Berührung gesundheitsgefährdend ist, einzudämmen und ihre Ausbreitung zu verhindern (im Lammer Holz sind die Niedersächsischen Landesforsten zuständig)", so Keunecke. Zudem gehe der Fachbereich Stadtgrün und Sport Bürgerhinweisen auf Standorte nach (Hinweise an die Servicenummer 0531/470-5000). Größere Probleme mit dem Riesen-Bärenklau sind der Verwaltung aber nicht bekannt, lässt er wissen.


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