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Digital-Experten: Junge Talente wollen keine „Steinkeile”



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Digital-Experten: Junge Talente wollen keine „Steinkeile”

von André Ehlers


Digitales Tempo auf der beschaulichen „Steinberg-Alm”: v.l. Burkhard Rösner (Almwirt), Martin Burghartz (PR-Experte), Justus Perschmann (Perschmann Group) und Dirk Bode (FME AG). Foto: André Ehlers
Digitales Tempo auf der beschaulichen „Steinberg-Alm”: v.l. Burkhard Rösner (Almwirt), Martin Burghartz (PR-Experte), Justus Perschmann (Perschmann Group) und Dirk Bode (FME AG). Foto: André Ehlers

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Region. Das Motto des „16. Steinberg-Dialogs” lautete: Die Bedeutung der Unternehmenskultur in der Digitalisierung. Rund 50 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur informierten sich auf der Steinberg-Alm in Goslar über die digitale Transformation der Geschäftswelt. Fazit: Unternehmen sollten neue Strukturen schaffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.



Der Unternehmensberater Dirk Bode (FME AG) hat sich auf Reisen ins Silicon Valley inspirieren lassen. Er berichtete in seinem Vortrag von seinen Eindrücken, die er beim Besuch eines StartUps gesammelt hat. Dort habe er eine große Energie und Dynamik gespürt. Nach der Rückkehr in seine eigene Firma habe er sich wie in einem Beerdigungsinstitut gefühlt. Dadurch leitete er neue Richtlinien für Unternehmenskultur ab.

Netzwerken und profitieren


Im Kern geht es darum, hierarchiefreie Kommunikation zu fördern. Auszubildende sollten sich in Netzwerken direkt mit dem Vorstand austauschen können. Die Zeit der Einzelbüros sei längst vorbei. Das wären zwar keine wirklich neuen Erkenntnisse, aber durch die hohe Geschwindigkeit der Digitalisierung mehr denn je im Fokus. Man müsseNetzwerken, um voneinander zu profitieren. Wichtig seien auch moderne Ausstattungen, um Mitarbeiter in die Firma zu locken. Junge Talente wollten richtige Werkzeuge haben und keine „Steinkeile“.

Einige Berufe wird es nicht mehr geben


Der Geschäftsführer Justus Perschmann (Perschmann Group) beschrieb die digitale Transformation seines Unternehmens. Auch er ist sich sicher, dass es in zehn Jahren einige Berufe nicht mehr geben werde. Besonders die klassischen Anwälte würden mehr und mehr verschwinden. Andererseits entstünden viele neue Berufsbilder und Jobs. Schwarzmalen wollten weder Dirk Bode noch Justus Perschmann an diesem Abend.

Der 16. Steinberg-Dialog in Bildern


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