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Digitalisierung 4.0 - "Den digitalen Wandel gestalten"


Vorsitzende der ver.di Peine, Nanni Rietz-Heering, mit Wirtschaftsminister Olaf Lies. Foto: ver.di Ortsverein Peine
Vorsitzende der ver.di Peine, Nanni Rietz-Heering, mit Wirtschaftsminister Olaf Lies. Foto: ver.di Ortsverein Peine

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17.11.2017

Peine. Wie die ver.di mitteilte, sprach Olaf Lies, amtierender Wirtschaftsminister in Niedersachsen, auf dem Kongress "Den digitalen Wandel gestalten" an dem auch die Peiner ver.di Vorsitzende, Nanni Rietz-Heering teilnahm, über die Chancen und Risiken der Digitalisierung.


Da der digitale Wandel die Arbeitswelt in einem enormen Tempo verändere und der Dienstleistungsbereich davon ja besonders betroffen sei, war es notwendig, möglichst viele Menschen in einem Untersuchungsprojekt mitzunehmen, erklärte Minister Lies den Teilnehmenden. Der Impuls sei damals vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium ausgegangen. Es sollten die Veränderungen der Anforderungen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber analysiert werden und Gestaltungsformen entwickelt und erprobt werden.

Jetzt, nach gut einem Jahr, wurden die Projektergebnisse auf der Abschlussveranstaltung in Hannover dargestellt. Der bekannte Sport1 TV Moderator Hartwig Thöne führte gekonnt durch die breite Digitalisierungs-Themenpalette. Da die Veränderungsprozesse bisher kaum untersucht wurden, kam der Auswertungsdiskussion der von ver.di und der Friedrich Ebert Stiftung in Auftrag gegebenen Studie des CIMA-Institutes für Regionalwirtschaft hohe Aufmerksamkeit zu.

In den Gesprächen über die betriebliche Praxis kamen die Mitarbeiterinnen der Deutschen Rentenversicherung CHRISTINA DOMM, Personalrätin DRV und PIA ROBOTTA, DRV Abteilung Organisationsberatung sowie DR. ARNO BEYER, stellvertretender Intendant und Direktor des Landesfunkhauses NDR zu Wort. Beide Unternehmen haben am Projekt teilgenommen und Risiken und Chancen der Digitalisierung für ihren jeweiligen Betrieb eingeschätzt und dargestellt.

Inzwischen liegen die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung „Guter digitaler Arbeit“ vor und können auch von interessierten Betrieben genutzt werden, teilt Rietz-Heering mit. Mit Spannung wurde am Rande des Kongresses aber auch erörtert, welche Rolle Olaf Lies in der neuen niedersächsischen Regierung spielen wird „Wird er Superminister?“ war die an ihn gestellte Frage. Seine bescheidende Antwort an die Ortsvereinsvorsitzende: „Wir haben auch andere gute Leute“


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