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Digitalisierung von Archivgut: Stadtarchiv Braunschweig bekommt Geld vom Bund



Digitalisierung von Archivgut: Stadtarchiv bekommt Geld vom Bund

Aus dem Förderprogramm „WissensWandel“ fließen fast 200.000 Euro.

Das Stadtarchiv Braunschweig ist im Schloss beheimatet. Archivbild
Das Stadtarchiv Braunschweig ist im Schloss beheimatet. Archivbild Foto: Robert Braumann

Braunschweig. Das Stadtarchiv Braunschweig erhält aus dem Programm "WissensWandel" Fördergelder des Bundes in Höhe von fast 200.000 Euro für die Digitalisierung von Archivgut. Bei der Fördermaßnahme handelt es sich um ein spezielles Digitalisierungsprogramm für Bibliotheken und Archive. Es wird vom Deutschen Bibliotheksverband betreut und ist Teil des Programms "Neustart Kultur" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemeldung.



Die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Dr. Anja Hesse, zu der erfolgreichen Bewerbung: "Ich freue mich, dass die Aufnahme des Stadtarchivs Braunschweig in das Förderprogramm des Bundes eine spürbare Verbesserung der digitalen Angebote ermöglicht. Die großzügige Förderung ist eine einmalige Gelegenheit für Braunschweig und eine Bestätigung der im Stadtarchiv geleisteten Arbeit."

Ältere Standesamtsregister werden digitalisiert


Aus den umfangreichen Beständen des Stadtarchivs wurden die vielbenutzten älteren Standesamtsregister ausgewählt sowie die Nachlässe der Pressefotografen Gerhard Stoletzki und Helmuth Wesemann, die insbesondere für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung sind. "Mit der Digitalisierung dieser wertvollen Bestände können wir einen weiteren Schritt in Richtung des Digitalen Stadtarchivs der Zukunft gehen. Wir sind dem Deutschen Bibliotheksverband sehr dankbar für diese Unterstützung unserer Arbeit", betont der Leiter des Stadtarchivs, Dr. Henning Steinführer.


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