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Doch Zwischenfall bei der Nazi-Demo?

von Sandra Zecchino


Laut des Peiner Bündnisses für Toleranz soll es im Zug nach Hannover zu einem Zwischenfall gekommen sein. Foto: Sandra Zecchino
Laut des Peiner Bündnisses für Toleranz soll es im Zug nach Hannover zu einem Zwischenfall gekommen sein. Foto: Sandra Zecchino

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23.02.2018

Peine. Bisher hieß es, dass beim Demo-Samstag am 3. Februar alles friedlich geblieben sei und es der Polizei gelungen sei, die Gruppen zu trennen (regionalHeute.de berichtete). Nun erreicht die Redaktion eine Pressemitteilung des Peiner Bündnisses für Toleranz, in der von einem Zwischenfall bei der Rückfahrt im Zug berichtet wird.



Am Ende der Demonstrationen ging Frank Oppermann, Pressesprecher der Polizei, im Gespräch mit regionalHeute.de noch davon aus, dass die Gruppen nicht aufeinander treffen würden und deshalb nicht mehr mit Komplikationen zu rechnen sei. Die Gruppe der "Patrioten Niedersachsen" war vorher von der Polizei zum Bahnhof gebracht worden.

Nach den Schilderungen des Peiner Bündnisses sei es dennoch zu einem Aufeinandertreffen der Gruppen gekommen. Während am Bahnhof die Polizei die Gruppen noch getrennt haben soll, soll im Zug nach Hannover keine Polizei mehr anwesend gewesen sein. Daraufhin habe eine Gruppe von acht bis zwölf Personen aus der Gruppe "Patrioten Niedersachsen" die Gegendemonstranten umzingelt beschimpft und bedroht. Zu körperlichen Übergriffen sei es ebenfalls gekommen. Dennoch sei es den Gegendemonstranten gelungen, den Zug am nächsten Bahnhof unverletzt zu verlassen und in einem nahe gelegenen Wohnhaus Schutz zu suchen.

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https://regionalheute.de/demo-samstag-taktik-der-polizei-ging-auf/


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