Braunschweig

DOKfilm im Roten Saal: „No Land's Song“


Foto: Sina Rühland

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24.03.2016




Braunschweig. In der Reihe „DOKfilm im Roten Saal“ zeigt das städtische Kulturinstitut am Donnerstag, 31. März, um 19.30 Uhr, im Roten Saal im Schloss, Schlossplatz 1, den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „No Land's Song“ als Braunschweiger Erstaufführung. Eine Kartenbestellung im Kulturinstitut unter der Telefonnummer 470-4848 oder online unter www.braunschweig.de/dok wird empfohlen. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt vier Euro.

Der Film zeigt auf, dass seit der Islamischen Revolution von 1979 Frauen im Iran verboten ist, öffentlich Solo zu singen, zumindest vor einem männlichen Publikum. Die junge Komponistin Sara Najafi widersetzt sich der Zensur und ist fest entschlossen, in ihrer Heimatstadt Teheran mit Hilfe französischer und tunesischer Musikerinnen ein Konzert für Solosängerinnen zu organisieren. Ihr Bruder, der in Deutschland lebende Regisseur Ayat Najafi, begleitet ihren Kampf für mehr Gleichberechtigung und künstlerische Freiheit während des zwei Jahre dauernden Organisationsprozesses mit der Kamera. Der dramaturgisch spannende, lebendige und vielschichtige Film zeichnet ein sehr direktes, mitunter sarkastisches Bild des Lebens unter der konservativen iranischen Regierung. Er zeigt eine Gesellschaft, die es gelernt hat, mit absurden Verboten zu leben und sie zu ignorieren.


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