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Doppelkonzert in Sickte



Wolfenbüttel

Doppelkonzert in Sickte


 „Arjomi“ v. l. : Michael Proniuk, Falko Mai, Joe Coxall und Jogi Schnaars, Foto: Richert
„Arjomi“ v. l. : Michael Proniuk, Falko Mai, Joe Coxall und Jogi Schnaars, Foto: Richert Foto: Richert

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Sickte. Zu einem Doppelkonzert hatte die Sickter Kulturinitiative eingeladen. Die Bands „Paradogs“ und „Arjomi“ präsentierten sich im voll besetzten Rittersaal.

Im ersten Konzert spielten und sangen die Paradogs mit Gudrun Peter (Gesang, Gitarre, Percussion), Halina Tegetmeyer (Violine, Gesang, Glockenspiel), Volker Itze (Harfe, Flöte, Gitarre, Mandoline) und Songwriter Volker Wendt (Gesang und Gitarre). Die Paradogs, feiern in diesem Jahr ihr 10jähriges Jubiläum, dies nicht nur mit tollen Konzerten, sondern auch mit einem frisch eingespielten Best of Album. Das Markenzeichen der Band sind eingängige Balladen und Folk-Songs, die mal mittelalterlich, mal irisch, geheimnisvoll oder romantisch klingen. Und so gaben die vier Bandmitglieder auch in Sickte wieder ihr Bestes und begeistern das Publikum mit eigenen Songs wie Guardian, Three Drums oder Poems, wobei der mehrstimmige Gesang und die warme Sopranstimme von Gudrun Peter besonders berührten. Die Band glänzte auch durch solistische Vorträge auf Harfe und Geige. Gesungen wurde in deutscher, englischer und lateinischer Sprache.

Nach kurzer Pause folgte die Band Ajormi, die sich 2011 gegründet hat. Die vierköpfige Gruppe aus Braunschweig mit Michael Proniuk, Falko Mai, Joe Coxall und Jogi Schnaars schuf ethnisch inspirierte Klangwelten auf Gongs, Klangschalen, Didgeridos, Trommeln, Flöten, Maultrommeln, Shrutibox, Gitarren, Mandoline und Regenmacher. Zum Auftakt wurde faszinierender „Happy Metall“ auf Gongs und Klangschalen dargeboten. Nicht nur die Vielzahl der Instrumente beeindruckte, sondern auch der Untertongesang von Michael Proniuk, der seine Stimme, wie ein weiteres Instrument einsetzte. Meditativen Klangwelten paarten sich mit Beatboxing von Falko Mai und gingen so in schnelle Rhythmen über. Die Aussagen von Arjomi ein Statement für die Menschlichkeit: „Willst du Frieden – musst du ihn leben!“, „Jeder für sich – aber vergesst das Teilen nicht!“ Viel Beifall ernteten die Bands für einen gelungenen und außergewöhnlichen Konzertabend in Sickte. Ein Tipp noch zum Schluss: „Arjomi“ ist in diesem Sommer auch bei Floßfahrten auf der Oker in Braunschweig zu hören. Nächster Termin ist der 15. Mai. Weitere Infos hierzu unter www.arjomi.de


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