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Dorfentwicklung: Land fördert auch private Häuser



Dorfentwicklung: Land fördert auch private Häuser

Mit einem Förderprogramm will das Land Dörfer revitalisieren. Interessierte können sich demnach Projekte an ihren Häusern fördern lassen - mit bis zu 150.000 Euro.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Wolfenbüttel. Auch in diesem Jahr können im Rahmen des Förderprogramms Dorfentwicklung wieder Förderanträge gestellt werden. Das berichtet die Samtgemeinde Elm-Asse in einer Pressemitteilung. Demnach würden nicht nur Sanierungen gefördert, sondern auch die Umnutzung und der Umbau alter Bauernhöfe.



Ziel des Förderprogramms sei "die Erhaltung der überlieferten Dorfstrukturen und ihre behutsame Fortentwicklung". Die traditionelle Bausubstanz, die Zuordnung der Gebäude zueinander und ihre Lage an Straßen und Plätzen sowie das Grün, das sie mit sich brächten, seien unverwechselbare Charakteristika der meisten Dörfer. Diese Strukturen wolle das Land erhalten.

Förderung bis 150.000 Euro


In die Förderung fielen daher nicht nur etwa Dachsanierungen oder Fachwerkarbeiten, sondern auch die Erneuerungen von Türen und Fenstern oder die arbeiten an Einfriedungen. Auch die Beseitigung bestehender baulicher Fehler falle unter das Programm. Das Land fördere darüber hinaus die Umnutzung und die Wiedernutzung leerstehender Bauernhöfe, wenn sie etwa in Wohnprojekte umgewandelt würden oder anderweitig nutzbar gemacht werden sollen.



Maßnahmen an Altgebäuden könnten mit 30 % der förderfähigen Kosten gefördert werden. Die Förderhöchstsumme betrage dabei 50.000 Euro für ein einzelnes Objekt. Bei Revitalisierungen verdoppele sich dieser Betrag auf bis zu 100.000 Euro, bei Umnutzungen von "ortsbildprägenden Gebäuden" sogar auf bis zu 150.000 Euro. Anmeldungen für einen kostenlosen Beratungstermin werden demnach bis Ende Mai bei der Samtgemeinde Elm-Asse oder beim Planungsbüro Warnecke entgegengenommen.


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